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Zweimal JA für bezahlbare Kitas

Am 30. November stimmen wir im Kanton Luzern über die Kita-Initiative «Bezahlbare Kitas für alle» und den Gegenvorschlag ab. Beide Vorlagen sind wichtig, darum sage ich: zweimal JA. Aber bei der Stichfrage verdient die Initiative den Vorzug – und das hat gute Gründe.

Der Gegenvorschlag bringt ein Kinderbetreuungsgesetz. Das ist ein erster Schritt. Doch nur die Initiative sorgt für echten Fortschritt: Sie entlastet alle Familien finanziell, verbessert die Qualität der Betreuung und schafft faire Arbeitsbedingungen für das Personal. Heute zahlen viele Familien über 3000 Franken pro Monat für die Kita. Mit der Initiative sinkt dieser Betrag deutlich – maximal 30 Prozent der Vollkosten. Das macht Arbeit und Familie besser vereinbar und bekämpft den Fachkräftemangel.

Warum ist die Initiative für die Qualität so wichtig? Der Gegenvorschlag orientiert sich an veralteten VLG-Standards. Die Initiative hingegen setzt auf moderne Vorgaben nach SODK/EDK und sorgt für genügend ausgebildetes Personal. Sie stärkt die Anstellungsbedingungen, etwa durch Gesamtarbeitsverträge, und verhindert, dass ungelernte Kräfte den Betreuungsschlüssel verzerren. Gute Qualität bedeutet: Kinder erhalten die Förderung, die sie brauchen, und die Mitarbeitenden werden für ihre zentrale Aufgabe wertgeschätzt.

Darum mein Appell: Stimmen Sie JA zur Initiative, JA zum Gegenvorschlag – und geben Sie bei der Stichfrage der Initiative den Vorzug. Für bezahlbare Kitas, für Qualität, für Gleichstellung.

Monika Pachera, Präsidium SP Michelsamt





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