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Windkraft auf dem Stierenberg: Der Volkswille wird mit Füssen getreten!

Die Rickenbacher Bevölkerung hat sich deutlich für eine Schutzzone auf dem Stierenberg ausgesprochen – und trotzdem hebelt der Kanton den klaren Volksentscheid aus. Das ist ein Schlag ins Gesicht der Rickenbacher! Offenbar spielt der Wille der lokalen Bevölkerung bei solch einschneidenden Projekten keine Rolle mehr und dies, obwohl es vonseiten des Bundes bei der Abstimmung zum Stromversorgungsgesetz im Juni 2024 hiess, dass die erleichterten Planungsbedingungen nichts an den demokratischen Mitspracherechten ändern würden und Abstimmungen zu konkreten Projekten weiterhin möglich wären. Was hier geschieht ist Betrug am Bürger! Und bitte, dieses kleine Windprojekt verändert die nationale Energieversorgungslage kaum.

Wie schräg ist der Entscheid denn bitte, wenn man berücksichtigt, dass der Kanton Aargau wenige Meter neben dem geplanten Projekt genau eine solche Windkraftschutzzone errichtet hat? Ich bin genauso enttäuscht vom Regierungsrat, welcher sich kein bisschen für die Anliegen der Gemeinden interessiert, wie von Priska Wismer-Felder, welche ein Nein ihres eigenen Dorfes nicht akzeptieren kann und ihre eigenen finanziellen Interessen höher gewichtet als den glasklaren Volksentscheid. Es geht nicht mehr um ein konkretes Projekt oder die Argumente dazu. Es geht nicht mehr darum, ob dieses Projekt gut oder schlecht wäre. Es geht einzig und allein darum, dass die demokratischen Grundwerte gewahrt werden, denn sonst sehe ich schwarz für unsere Zukunft. Die Menschen in Rickenbach haben ein Recht darauf, dass ihre Stimmen gehört und respektiert werden. Es kann nicht sein, dass der Kanton einfach über unsere Köpfe hinweg entscheidet.

Ich werde mich daher mit aller Entschlossenheit gegen dieses Projekt einsetzen, damit der Wille der Rickenbacher Bevölkerung gewahrt wird.

Tobias S. Steffen, Kantonsschüler aus Rickenbach,
Finalist Jugend Debattiert Schweiz 2024




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