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Leserbrief: Eine Regierung soll die Vielfältigkeit in der Politik/Bevölkerung widerspiegeln.


Sollte im zweiten Wahlgang keine Regierungsrats-Vertretung der SP gewählt werden, wäre dies ein Affront gegenüber den über 38 530 Personen, die im ersten Wahlgang in der Stadt Luzern links gewählt haben. Die Folge wäre, dass der bereits bestehende Stadt-, Landgraben vermehrt spürbar würde. Zur Erinnerung: auf den Plätzen, 1, 2, 3 und 5 rangierten Personen von SP und Grün. (Wahlkreis Stadt)

Die Schweiz ist eine Konkordanzdemokratie. Diese Art von Volksherrschaft zielt darauf ab, eine möglichst grosse Zahl von Akteuren (Parteien, Verbände, Minderheiten, gesellschaftliche Gruppen) in den politischen Prozess einzubeziehen. Die so getroffenen Entscheidungen, sind nicht immer die besten und optimalsten Lösungen, sie sind aber meistens mehrheitsfähig.

Persönlich bin ich nicht für Absprachen und Abmachungen, obwohl dies immer wieder von verschiedensten Parteien und Verbänden praktiziert wird. So z. B. im Rahmen der RR-Wahlen aktuell auch Kanton Zug.

Das Einbinden aller relevanten Kräfte ist für mich aber eine Haltung, eine Wertehaltung. Deshalb stehe ich zur Konkordanz.


Marianne Kneubühler, Reiden, Alt Grossrätin Die Mitte




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