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Leserbrief zur Halbierungsinitiative: Nur die allerdümmsten Kälber wählen sich den Metzger selber!

Schade, dass sich Regionalpolitiker den Ast absägen, auf dem sie sitzen. Gemeint ist die Halbierungsinitiative, sie ist "halbbatzig", nicht durchdacht und führt in die Sackgasse. Bundesrat Rösti warnt, die Initiative gehe viel zu weit, sei zu radikal und koste rund 6000 Stellen. Ob man lieber über die Arbeitslosenversicherung den Verlust wegfallender guter Medienkräfte wettmachen will, ist kaum zu verantworten.

Regionalpolitik sei vor Parteipolitik zu stellen, um den Service publik im Kern nicht zu bedrohen. Die Aussage, 200 Franken genügen, ist konzeptlos, irreführend und schädigend für die Randregionen. 

Die SRG verbindet Stadt und Land; macht Sendungen über Sport, Kultur, Brauchtum und Unterhaltung. Die Behauptung, dass die SRG nach einem Ja zur 200-Franken-Vorlage wie bisher produzieren könne, ist falsch. Namhafte Spitzensportler wie Marco Odermatt sowie viele Kulturschaffende sind gegen die Halbierungsinitiative.

Schlussendlich ist zu hoffen, dass das Ständemehr in die richtige Richtung lenkt.

Hans Zemp, dipl ing agr ETH, Escholzmatt




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