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Bitte nachsitzen!

David Schuler, Rektor der Volksschule der Stadt Luzern, hat in einem Radio-Interview coram publico ausgesagt, die Stadt Luzern könne in der Frage der künftigen (Nicht-)Notengebung nicht warten, bis auch der Kanton Luzern so weit sei. Erschrocken von dieser Arroganz empfehle ich dem Herrn Oberlehrer ein paar Nachhilfestunden in Staatskunde, um sich die föderale Entscheidungskaskade wieder einmal ins Gedächtnis zu rufen.

Für die Mitte Kanton Luzern kommt die Abkehr von Schulnoten nicht in Frage. Weder nützt es Lernenden, wenn sie psychisch stets geschont werden, noch kann das Lehrpersonal endlich entlastet werden. Die Leidtragenden sind die Lehrbetriebe, die die Schulabgänger übernehmen wollen, deren Fähigkeiten mangels sauberer Bemessung aber kaum einschätzen können. Denn: Was nützt es einem Lehrmeister, wenn im Bericht steht, der Schüler könne zwar nicht so gut rechnen, habe aber ein schönes Heft?

Die Mitte Kanton Luzern steht auch in dieser Frage für klare Verhältnisse und kann dem Ersatz von Schulnoten durch schriftliche Berichte nichts abgewinnen.

Christian Ineichen, Präsident Die Mitte Kanton Luzern




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