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Biodiversitätsinitiative will auch den Denkmalschutz stark erhöhen

Die Biodiversitätsinitiative zielt nicht nur auf unsere natürlichen Lebensgrundlagen ab, sondern viel mehr auf die Erhöhung der Eingriffe und Vorschriften des Bundes und der Kantone auf die Ortsbilder, geschichtlichen Stätten, Kulturdenkmäler und das baukulturelle Erbe ausserhalb der Schutzobjekte. Besonders dieser letzte Punkt ist einschneidend. Dies bedeutet für viele Bauten neue, zusätzliche, hohe Vorschriften und kann auch die Eigentumsrechte gefährden. Wir haben in der Schweiz bereits weitgreifende Vorschriften bezüglich auf Denkmalschutz. Die Denkmalpflege ist aktiv und oft ist es sehr schwierig, die Vorschriften zu erfüllen, auch aus Kostengründen. Es ist wichtig, dass Besitzer von solchen Bauten und Einrichtungen nicht aller Eigentumsrechte beraubt werden und vor allem, dass sie in der Lage sind, die Gebäude zu erhalten und die nötigen Finanzen aufbringen können. Wir wissen, dass dies bei denkmalgeschützten Gebäuden nicht einfach und nicht immer möglich ist.

Der Schutz unserer Lebensgrundlagen und Kulturgüter kann nur in einem vernünftigen Ausmass erfolgreich sein. Deshalb ein Nein zu den übertriebenen Forderungen der Initiative.

Rosy Schmid, Hildisrieden




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