Zwischen Biathlon und Winterschlaf: Männerriege auf Lenzerheide Arosa
Die weltbesten Biathleten haben die Wettkampfarena auf der Lenzerheide nach ihrer Weltmeisterschaft wieder verlassen, die Bären im Bärenland Arosa sind noch in der Winterruhe. Rechtzeitig also für die Skifahrer und Winterwanderer der Männerriege Rickenbach, drei Skitage in dieser Bündner Destination zu verbringen.
Die Männerriege auf Kurs ins Bündner Skigebiet – ein Teilnehmer berichtet. Am Sonntagmorgen, 9. März 2025, geht es für die 14 Wintersportler der Männerriege Rickenbach mit zwei Kleinbussen Richtung Graubünden. Das Fahrziel Lenzerheide erreichen wir auf schnellem Weg bei guten und schönen Wetterbedingungen und treffen dort vor Ort auf unsere letzten Teilnehmenden. Nach dem Abholen der Skipässe können wir auch gleich loslegen: Ab in den Schnee. Bei besten Bedingungen Schwung um Schwung auf den Pisten der Skigebiete Stätzerhorn, Lavoz und Piz Scalottas. Einigen fällt es gar schwer eine Mittagspause einzulegen und sich zur angesagten Rast im Bergrestaurant Tgantieni einzufinden. Wir treffen dort auch wieder auf unsere beiden Winterwanderer, die den Weg auf den präparierten Winterpfaden geschafft haben.
Geschliffen und gestärkt
Gut gestärkt beginnen schon bald wieder die Nachmittagsfahrten. Mit dem Wechsel der Talseite und auf die Rot- und Weisshornpisten erfährt auch das Skifahren noch eine andere Dimension. Die Zeit läuft. Schon bald muss die Talfahrt eingeplant werden. Alles läuft bestens, einzig kurz vor Abfahrtsende zieht es die Skis wie von einem Magneten angezogen nach rechts an die Après-Ski-Bar Crest Ota. Schnell ist auch noch ein notwendiger Übernachtservice für ungenügenden Schliff an den Skiern und Ersatz für gebrochene Skistöcke zu organisieren. Es folgt das Einchecken im Hotel Revier Mountain Lodge, bei der Talstation Rothornbahn gelegen. Zum Nachtessen machen wir uns auf den Weg in das uns schon bestens bekannte Berghotel Sartons in Valbella.
Abwarten, abziehen
Tag 2: Heute auf den Pisten Parpaner Rothorn. Nicht beeilen müssen wir uns morgens am reichhaltigen Frühstücksbuffet im Revier Hotel. Es gilt die etwas feuchte Luft zuerst abziehen zu lassen und das angesagt bessere Wetter abzuwarten, was dann vorübergehend auch tatsächlich eintrifft. Eigentlich gilt es den ganzen Tag die Schönwetterphasen richtig zu erkennen und für herrliche Abfahrten auf den Pisten Rot- und Weisshorn, Motta und Heimberg zu nutzen. Mit der tollen Mottahütte steht aber auch ein wunderbarer Ort zur Einkehr bei schlechter Sicht im Pistengebiet bereit.
Adrenalin und Patata
Die Winterwanderer lassen es sich nicht nehmen nach Churwalden zu fahren, um das Sommer- und Wintererlebnis Rodelbahn zu erleben. Die längste Rodelbahn der Schweiz: Fahrspass kombiniert mit einer Portion Adrenalin. Mit 31 Kurven, einer Höhendifferenz von 480 Metern windet sich die Bahn auf 3060 Metern zu Tal. Nach einem erlebnisreichen und gelungenen Tag ist abends Aufbruch mit dem Skibus für das feine Nachtessen im Restaurant La Patata in Lenzerheide. Früher oder später dann die verdiente Nachtruhe.
Lenzer...hei-ei-ei, ist das traumhaft!
Tag 3: Ganztags auf den traumhaften Aroser Skipisten. Die Wetterlage heute ist wieder viel besser. Unserem Tagesprogramm Arosa steht nichts im Weg. Mit der Rothornbahn, dem Weisshorn-Speed, der Urdenfürggli Sesselbahn und zu guter Letzt mit der auch technisch hochinteressanten Urdenbahn erreichen wir rasch die tollen Aroser Skigebiete. Bestens präparierte Pisten in den Gebieten Hörnli, Carmenna, Weisshorn und Brüggerhorn sind nun unser Sportplatz. Die Pausen im eindrücklich umgebauten Stall AlpArosa oder im Restaurant Weisshorngipfel (2653 m ü. M.) fallen heute recht kurz aus. Etwas unfreundlicher gestalten sich dann die Rückfahrten nach Lenzerheide, schlechte Sicht erschweren rasante Schlussfahrten. Die Wanderer sind auf den schönen Winterwanderwegen um Lenzerheide und Heidsee unterwegs.
Ab in die Ecke
Mit der angenehmen Heimfahrt und vielen schönen Erinnerungen im Gepäck enden unsere Skitage im Bündnerland. Wir können auf drei schöne Tage im Skigebiet Arosa Lenzerheide zurückblicken. Ein Dankeschön an alle für das kameradschaftliche und kollegiale Miteinander. Für die meisten ist es nun wieder Zeit, die Skis in die Ecke zu stellen, oder die gewonnene Wanderkondition auch bei uns anzuwenden, oder aber an den Disziplinen für den Männerturntag in Eschenbach vom 17. Mai zu trainieren.
Markus Bühlmann