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Zweimal  «Ja» für ein bezahlbares Gesundheitswesen


Die Gegner der Kostenbremse-Initiative drohen mit einem Leistungsabbau. Das soll uns aber keine Angst machen, weil es tatsächlich zu viele Leistungen im System gibt und diese um 20 Prozent reduziert werden können, ohne dass ein Qualitätsabbau stattfindet. Die Qualität gilt es zu halten, nicht die überbordenden Leistungen. Diesen Unterschied machen die Gegner bewusst nicht. Das gilt es zu durchschauen.

Was die Prämien-Entlastungs-Initiative verlangt, wird heute im Kanton Waadt bereits gemacht, ohne dass dieser die Steuern erhöhen musste. Und auch wenn die Schweiz dadurch die Steuern erhöhen müsste, dann würde die Prämienlast, welche heute vor allem dem unteren Mittelstand weh tut, wieder vermehrt auf die steuerstarken Besserverdiener verteilt werden, denn im schweizer Gesundheitssystem bezahlt der Millionär gleichviel Prämie wie eine bedürftige Person. Wenn zudem durch die Initiative Bund und Kantone mehr in die Zahlpflicht genommen werden, dann bewegt das auch endlich die nationalen Räte, etwas gegen die steigenden Prämien zu unternehmen. Heute ist nämlich die Prämienlast zu 60 Prozent bei den Familien und Einzelhaushalten, die keinen politischen Hebel haben, ausser eben diese Initiative.

Beide Vorlagen entsprechen den christlich-sozialen Werten von bezahlbaren Gesundheitskosten und einem Gesundheitswesen, das den Kranken dient und nicht umgekehrt.


Roger Zurbriggen, Kantonsrat und Co-Präsident Christlich-Soziale Luzern




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