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Zur richtigen Zeit auf dem Flugplatz Beromünster: Ostern ist gerettet!

Hochdramatisches trug sich kürzlich im Hasengehege beim Restaurant Flüüger zu. Nur dank Glück und zupackender Tatkraft konnten die zwei Hasen vom Restaurant Flüüger vor dem Verbrennungstod gerettet werden. Hier die exklusive Geschichte.


v.l.: Pascal Lüthi, Dominik Simmen, Reto Frey und Alexandra Rossi freuen sich gemeinsam über die gelungene Hasenrettung.


Alexandra Rossi vom Restaurant Flügger in Neudorf hat ihrem Partner Pascal Lüthi zu Weihnachten zwei Hasen geschenkt. Seither erfreuen sie viele Kinder und auch Erwachsene. Es ist ein Geschwisterpaar von der Rasse Farbenzwerg. 

Als Reto Frey von Frey Bäckerei in Neudorf kürzlich um 7 Uhr morgens mit seiner Brotlieferung auf dem Flugplatz zugefahren kam, stellte er einen sonderbaren Rauch fest, der aus dem Hasenstall kam. «Ich war 18 Jahre in der Feuerwehr, bin nun seit vier Jahren im Ruhestand, doch ich weiss natürlich noch genau, worauf es ankommt.»

Dominik Simmen  von airportheli.ch, der auf dem Weg zur Arbeit war, wurde von Reto Frey dazu gerufen. Sie wussten, dass etwas nicht stimmte und reagierten sofort. Glücklicherweise befindet sich eine Werkstatt im Hangar, so holte Dominik Simmen die Eisenschere, um die Schlösser aufzuknacken, welche die Hasen eigentlich vor Eindringlingen schützen sollte. Schnell sahen sie, dass es tatsächlich brannte in der Kiste und dass die Wärmelampe heruntergerissen war, die einer der Hasen beim Aufspringen aus der Verankerung gelöst haben musste. 

Einer der Hasen war bereits beim Füdli angesengt und die Rückwand des Geheges, wie auf dem Bild ersichtlich, schon stark verbrannt. Einige Momente später wäre die Rettung für die Hasen wohl zu spät gekommen, und die schön hellbraunen Hasen wären nicht mehr schön hellbraun gewesen... Glücklicherweise ist das Geschwisterpaar wohlauf und hat sich schnell vom Schock erholt.

Beim Termin mit dem Anzeiger Michelsamt freuten sich alle zusammen über die glückliche Rettung. «Ich war einfach zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort», sagt Reto Frey bescheiden. Um dann schlagfertig anzufügen: «Ihr habt wohl schon über Dümmeres berichtet als über diese schöne Ostergeschichte.»


Sind sie nicht allerliebst - ja, gleich alle vier auf dem Bild!


Die Tierchen waren für ein Foto zu haben, gaben sich dann doch recht widerspenstig.


Prächtig dieses hellbraune Fell.
Die angesengte Rückwand zeigt die Dramatik der Situation und der Rettungsaktion.
Jetzt können die Hasen weiterhin Rüebli knabbern und die Kinder aus Nah und Fern erfreuen.



Text und Bilder: Karl Heinz Odermatt




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