Skip to main content Skip to page footer

Zentrum für Soziales: Delegiertenversammlung in Römerswil

Die Sommer-Delegiertenversammlung des Gemeindeverbandes Zentrum für Soziales fand am 12. Juni in Römerswil statt. Im Zentrum standen der Jahresbericht und die Jahresrechnung 2023. Zudem haben die Delegierten über die Anpassung der massgebenden Höhe von Sonderkrediten befunden und ihre Zustimmung zur Überführung der Schulsozialarbeit in ein eigenständiges Dienstleistungspaket gegeben.


Die Delegierten haben der Überführung der Schulsozialarbeit in ein eigenständiges Dienstleistungspaket ab 2025 einstimmig zugestimmt.

Die obligaten Geschäfte der Delegiertenversammlung waren rasch abgehandelt. So wurden die Jahresrechnung und der Jahresbericht von der Delegiertenversammlung einstimmig angenommen. Der Gemeindeverband schloss die Rechnung 2023 mit rund 645 000 Fr. unter Budget sehr erfreulich ab. Die Gemeinden erhalten aus dem Konto Gemeindebeiträge/Restdefizit gesamthaft rund 743 000 Fr. rückerstattet. Hauptgründe waren ein tieferer Personalaufwand sowie tiefere Abschreibungen und Mehreinnahmen in der Berufsbeistandschaft.

Statutenanpassung in Bezug auf die Höhe des Sonderkredits

Seit Jahren wurden alle Kredite, unabhängig ihrer Höhe, gemeinsam von den Delegierten bewilligt. Seit dem letzten Jahr werden die Sonderkredite separat behandelt. Um den Aufwand zu reduzieren, hat die Verbandsleitung, nach Rücksprache mit der Controllingkommission, die Festlegung der Limite auf 200 000 Fr. vorgeschlagen. Grössere Vorhaben werden dadurch gesondert behandelt. Die Delegierten haben der Anpassung der massgebenden Ausgabenhöhe von Sonderkrediten von 50 000 Fr. auf 200 000 Fr. einstimmig zugestimmt.

Neues Dienstleistungspaket: Schulsozialarbeit

Seit über 12 Jahren wird die Schulsozialarbeit (SSA) beim Zenso als Projekt geführt. In der Zwischenzeit wurde die Schulsozialarbeit gesetzlich verankert und ist gemäss § 67c des Gesetzes über die Volksschulbildung (SRL 400a) per 1. August 2024 auf allen Stufen der Schulen verbindlich einzuführen. Seit 2022 konnte die SSA kontinuierlich ausgebaut werden. Aktuell übernimmt das Zenso für neun Gemeinden die SSA. Die definitive Verankerung der SSA beim Zenso als Dienstleistungspaket ist die logische Folge. Die Delegierten haben der Überführung der Schulsozialarbeit in ein eigenständiges Dienstleistungspaket ab 2025 einstimmig zugestimmt.

Auch wenn die SSA neu als Dienstleitungspaket geführt wird, handelt es sich immer noch um ein «Nischenprodukt» des Verbandes, welches keinen eigenen Fachbereich und somit Einsitz in die Geschäftsleitung rechtfertigt. Somit kommt es, trotz der Schaffung eines eigenständiges Dienstleistungspakets zu keiner Änderung in der organisatorischen Verortung.

Ausblick

Zum Schluss der DV informierten Jim Wolanin sowie drei Fachbereichsleiter über einige laufende Arbeiten und Projekte. So informierte Jim Wolanin über das Mobilitätskonzept, welches am neuen Standort in Sursee eingeführt wird. Dieses beinhaltet neu Sharing Angebote, Mobility-Abos und E-Bikes. Weiter gab Jim Wolanin einen ersten Einblick in die neue Website, welche sich in Entwicklung befindet, und informierte über die laufenden Verhandlungen mit dem Kanton zur Suchtberatung.

Christine Geiser, Fachbereichsleiterin Mütter- und Väterberatung, informierte über die angedachte Namensänderung in der Mütter- und Väterberatung. Im Herbst werden die ersten Abgänger des neuen Lehrgangs «Berater:in Frühe Kindheit HFP» auf den Arbeitsmarkt kommen. Aus diesem Grund soll sowohl über eine Anpassung der Berufsbezeichnung als auch des Namens des Fachbereichs diskutiert werden. Der Name Mütter- und Väterberatung wird nicht mehr als zeitgemäss erachtet und kann nicht adäquat ausdrücken, womit sich der Fachbereich befasst. Das Vorgehen und der Zeitpunkt werden nun gemeinsam besprochen.

Eva Schneiter, Fachbereichsleiterin Sozial- und Suchtberatung, informierte unter anderem über das Beratungsangebot «offene Tür», welches niederschwellige Kurzberatungen ohne vorgängige Anmeldung ermöglicht. Der Projektstatuts endet im August 2024. Da das Projekt als Erfolg bezeichnet werden darf, wird daraus per September 2024 ein reguläres Angebot. Ziel ist nun, das Angebot noch breiter bekannt zu machen.

(pd)




Das könnte Sie auch interessieren