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Zentralschweizer Berufsbildung: Neuer ÜK-Standort für ICT- und KV-Berufe

ICT Berufsbildung Zentralschweiz und igkg.lu/nw/ow bauen ein neues ÜK-Zentrum in Kriens. Letzte Woche war Vertragsunterzeichnung.


Daniel Preckel, Leiter Dienststelle Berufs- und Weiterbildung Kanton Luzern, besuchte das neue ÜK-Zentrum anlässlich der Vertragsunterzeichnung zwischen IGKG-Präsident Adrian Schmid (links) und ICT-Geschäftsführer David Tassi (rechts). 


Die Zentralschweizer Berufsbildung pulsiert. Und sie geht mit der Zeit: Bildungsverordnungen werden angepasst, Schulhäuser und ÜK-Zentren modernisiert. Mit der Elektro-, Betriebsunterhalt-, ICT- und KV-Branche bauen zurzeit nicht weniger als vier Berufsverbände ihre ÜK-Zentren aus und investieren dafür Millionen. Die ICT-Berufsbildung Zentralschweiz (ICT-BZ) zieht vom alten Ringier-Gebäude in Adligenswil in den Mattenhof nach Kriens um. Am neuen Standort entstehen an zentraler Lage und auf 1700 m2 Fläche topmoderne Büro- und ÜK-Räumlichkeiten. Der Mattenhof bietet für die Lernenden zahlreiche Vorteile, darunter eine bessere Anbindung an den öffentlichen Verkehr sowie vielfältige Verpflegungsmöglichkeiten. Untermieter der ICT-BZ wird die Interessengemeinschaft Kaufmännische Grundbildung Luzern/Obwalden/Nidwalden (igkg.lu/ow/nw). Das Zusammenziehen an einen gemeinsamen Standort erlaube den beiden Institutionen, Synergien zu nutzen und ihr Angebot weiter zu verbessern, sagt David Tassi, Geschäftsführer der ICT-BZ. Ausserdem stärke die gewonnene Nähe zu den Kantonen Ob- und Nidwalden die regionale Zusammenarbeit. Mittelfristiges Ziel sei «die Schaffung eines Ausbildungs- und Kompetenzzentrums am Puls der Digitalisierung». Der Bezug der neuen Räumlichkeiten und die Aufnahme des Betriebs ist per Mai 2025 geplant.

Berufe der ICT:
In der Schweiz läuft ohne Informatik (fast) nichts mehr! Rund 240 000 Personen bietet das Berufsfeld der Informations- und Kommunikationstechnologie (ICT) einen Arbeitsplatz. Gemäss Statista Research Department leistete im Jahr 2021 die Branche der Informationstechnologie und -dienstleistungen drei Prozent der gesamten Bruttowertschöpfung in der Schweiz. Dank der fortschreitenden Digitalisierung ist die Anzahl neuer, attraktiver Arbeitsplätze weiter steigend und die beruflichen Aussichten für qualifizierte Informatiker:innen sind äusserst vielversprechend.

Text: Alex Piazza, Bild: Tamara Tita




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