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Fastenaktion 2026

Wir schaffen Hoffnung – helfen Sie uns?

Unser Leben erhält seine ganze Wahrheit und Schönheit nicht so sehr durch Haben, sondern durch Geben, nicht durch Anhäufen, sondern durch Gutes säen und es teilen.

Im Pastoralraum Michelsamt wird jeweils ein Projekt der Fastenaktion sowie ein Projekt Don Bosco Jugendhilfe Weltweit unterstützt. Leid gibt es auf der ganzen Welt, die Wahl der Projekte fällt daher nicht leicht.
Dieses Jahr haben wir uns für Projekte in Burkina Faso und in der Dominikanischen Republik entschieden.

Gemeinsam Hunger beenden – Burkina Faso

Die Klimaerwärmung und Terrorgruppen machen der Bevölkerung von Burkina Faso zu schaffen – ein Drittel der Bevölkerung befindet sich in einer Notlage. Viele Frauen sind auf sich allein gestellt, weil ihre Männer ausgewandert, erkrankt oder verstorben sind. Diese Frauen erhalten durch das gewählte Projekt Unterstützung. Sie lernen, ihre Rechte einzufordern. Dazu gehört unter anderem auch der Zugang zu Land, der nicht nur die Ernährung längerfristig sichert, sondern auch das friedliche Zusammenleben. Zudem lernen Familien, mit agrarökologischen Anbaumethoden ihre Ernten und somit ihre Ernährungssituation zu verbessern. Zudem werden Solidaritätsgruppen organisiert, damit sie sich in Notlagen gegenseitig unterstützen können.

Für unsere Fastenaktion wird dies zur Einladung, den Brüdern und Schwestern nahe zu sein, die auf dem Lebensweg verwundet sind und ganz besonders denken wir dabei an die Frauen in Burkina Faso, wir unterstützen sie, ihre Rechte und ihre Ernährung zu sichern.

Ernährungssouveränität

Insgesamt 750 Familien haben Zugang zu Land, auf
dem sie ihre erlernten nachhaltigen Landwirtschaftsund Viehzuchttechniken anwenden können. Unsere
Partnerorganisationen unterstützen ausserdem die
Ausbildung von kleinbäuerlichen Familien, die dank
vertiefter agrarökologischer Kenntnisse mehr Einkommen generieren.

Vom Goldschürfer zum Landbesitzer

60 Gesprächsgruppen rund um Goldminen sensibilisieren die Schürfer für die Gefahren ihrer Arbeit. Diese Unterstützung hilft ihnen, sich ihrer Rechte bewusst zu werden, und motiviert sie, sich für den Zugang zu eigenem Land einzusetzen.

Überbrückung der Knappheitsperiode

4400 Menschen sind in Solidaritätsgruppen organisiert, die sich gegenseitig unterstützen. Sie können die Zeit mangelnder Ernteerträge mit ihren eigenen Mitteln überbrücken und vergeben in Notfällen zinslose Kredite an ihre Mitglieder.

Danke, dass Sie während der Fastenzeit bewusster durch den Alltag gehen und mit Zeit, einem guten Wort, einer Spende und ganz besonders mit Ihrer Aufmerksamkeit unsere «Aktion» unterstützen.

Starke Frauen für starke Familien

In der Dominikanischen Republik stehen viele alleinerziehende Mütter täglich vor grossen Herausforderungen. Sie tragen allein die
Verantwortung für Einkommen, Erziehung
und Stabilität ihrer Familien. Armut, unsichere Arbeitsverhältnisse und fehlende Bildung erschweren den Alltag – mit gravierenden Folgen für die Zukunft ihrer Kinder.

Das Projekt «Starke Mütter für starke Familien» setzt genau hier an und eröffnet Frauen Perspektiven. An sechs Standorten werden 495 alleinerziehende Mütter gezielt gefördert und begleitet. Rund 1600 Familienmitglieder profitieren indirekt von diesem ganzheitlichen Ansatz. Die Frauen erhalten
Schulungen in Konfliktlösung und persönlicher
Entwicklung. Sie lernen, Verantwortung zu übernehmen, ihre Familien zu stärken und ihren Kindern Halt und
Orientierung zu geben.

Gleichzeitig ist die wirtschaftliche Stärkung der Frauen
ein zentraler Bestandteil des Projekts. Durch Berufskurse, Trainings zur Gründung von Kleinstunternehmen und den Zugang zu Mikrokrediten werden sie in die Lage versetzt, ein eigenes Einkommen zu erwirtschaften. Geschäftsideen werden zu echten Chancen – für Selbstständigkeit, Würde und eine sichere Zukunft.

Die Wirkung ist nachhaltig: Die Mütter gewinnen Selbstvertrauen und Stabilität, Familien erleben mehr Zusammenhalt und Sicherheit. Kinder profitieren unmittelbar von geregelteren Tagesabläufen, besserer schulischer Unterstützung und einem liebevollen, verlässlichen Umfeld. Bildung, Gesundheit und emotionale Stabilität rücken in greifbare Nähe.

Pastoralraum Fastenzeit

In den Pfarreien des Pastoralraums Michelsamt können Sie an verschiedenen Anlässen in der Fastenzeit zusammenkommen und Gemeinschaft erleben.

  • Beromünster Suppenzmittag am 22. März im Pfarreiheim St. Stephan, anschliessend an den Gottesdienst in der Pfarrkirche.
  • Neudorf Fastensuppe am 2. April im Gemeindesaal, anschliessend an die Agapefeier in der Pfarrkirche.
  • Rickenbach Rosenverkauf am 14. März vor dem Volg und der Metzgerei Jurt, nach dem Gottesdienst in der Pfarrkirche. Pfeffikon Kirchenkafi am 22. März im Anschluss an den Gottesdienst zugunsten der Fastenaktion.
  • Schwarzenbach Suppenzmittag am 29. März in der Mehrzweckhalle, anschliessend an den Gottesdienst in der Pfarrkirche. Dessert für Dessertbuffet werden gerne entgegengenommen.



«Dieser Artikel wurde vom Pastoralraum Michelsamt in eigener Verantwortung veröffentlicht. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität des Artikels ist der Pastoralraum Michelsamt verantwortlich. Diese Plattform übernimmt keine Gewähr.»

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