Skip to main content Skip to page footer

Windkraft als Scheinlösung

Bei uns soll auch in Zukunft das Volk das letzte Wort haben. Windkraftanlagen auf die Stufe «übergeordnetes Interesse» zu stellen wie etwa Bahnschienen oder Autobahnen ist absurd, da sie nur «Peanuts» zur Versorgungssicherheit beitragen. Deshalb ist das Planungs- und Baugesetz abzulehnen! In seinem Leserbrief warf der Fraktionschef der Mitte der SVP vor, sie mache sich vom Ausland abhängig. Doch macht uns Windenergie wirklich unabhängig wie versprochen? Aufgrund unserer geografischen Lage und den vergleichsweise geringen Windgeschwindigkeiten kann Windkraft hier nur einen kleinen Beitrag leisten. Selbst mit zahlreichen neuen Windrädern würde sich die Stromversorgung nur geringfügig erhöhen. Der Zubau von Windrädern ist auch keinesfalls rentabel. Die Windräder in der Schweiz werden nicht vom Wind, sondern von Subventionen angetrieben, wovon auch Mitte-Politiker zu profitieren versuchen. Die Schweiz verfügt über erprobte und effiziente Alternativen. Die Wasserkraft ist seit Jahrzehnten eine verlässliche Energiequelle und bietet noch Ausbaupotenzial. Auch Innovationen im Bereich der Kernenergie sollten nicht pauschal ausgeschlossen werden, da sie uns langfristig eine stabile Versorgung ermöglichen könnten, ohne saisonale Abhängigkeit. Die ETH ist in der Forschung sogar ein Vorreiter. Ich gehe mit Adrian Nussbaum einig, dass wir kein AKW mit Bauplänen von 1970 bauen sollten. Die neuste AKW-Generation ist nicht nur völlig sicher, sondern erlaubt uns sogar verbrauchte Brennstäbe zu rezyklieren und damit unschädlich zu machen. Ausserdem brauchen wir so oder so AKWs, da die Elektrifizierung des Verkehrs, die zunehmende Digitalisierung und weitere Innovationen unglaubliche Mengen an Strom erfordern werden.

Noch zur Mitsprache der Gemeinden. Diese ist sicher nicht mehr gegeben, wenn das PBG angenommen wird. Beschleunigung der Verfahren bedeutet auch, dass man jemanden übertölpeln muss. Natürlich ist man schneller, wenn das Volk einer Standortgemeinde übergangen wird. Deshalb muss sich das Volk nun wehren und dieses unsägliche Gesetz ablehnen! Anstatt auf symbolische Projekte zu setzen, die nur geringe Energieerträge versprechen, ist es entscheidend, dass wir auf bewährte und für die Schweiz geeignete Lösungen setzen. Ein nachhaltiger und realistischer Energiemix ist die wahre Lösung für eine sichere Stromzukunft.

Thomas A. Hodel, Schötz
Vize-Fraktionspräsident/Kantonsrat SVP




Das könnte Sie auch interessieren