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Wie krieg ich mein Bike aus dem Winterschlaf?

Es wird wieder wärmer und heller am Abend, der Schnee verschwindet von der Landschaft. Auch viele Hobbybiker juckts nun, ihre Räder hervorzuholen und in die Pedale zu treten. Wie kriegt man sein Rad fit für den Frühling? Nachgefragt beim Rickenbacher Velomech.

Velomech Roli Schüpfer aus Rickenbach bringt die Räder wieder in Schwung.

Jetzt, wo es schon bald wieder Frühling wird: wie geht man vor bei der richtigen Reinigung, Pflege und Bereitstellung des Mountainbikes? «Es sollte eigentlich bereits geputzt sein!», lacht Velomechaniker Roli Schüpfer von H&S Motos in Rickenbach. «Theoretisch sollte die Pflege gemacht werden, bevor das Bike versorgt wird», schmunzelt er. Aber da seien halt alle Leute ein bisschen verschieden. Und warum ist es überhaupt wichtig, das Bike zu reinigen? «Damit der Dreck nicht einhockt», sagt er. Wenn der Schmutz auf den beweglichen Teilen sich mit Öl verbindet, wird das zu einer regelrechten Schleifpaste, die das Material abnutzt. Ein Mountainbike hat deshalb einen viel höheren Verschleiss als ein Rennvelo, das nur auf Asphalt fährt. Und niemals sollte ein Bike nach ausgiebiger Fahrt im ¬Morast mit einem Hochdruckreiniger gereinigt werden. Dadurch dringt nämlich vor allem Wasser in die Zwischenräume. «Eigentlich sollte man das Bike nur mit einem Lappen putzen», rät Roli, «aber ein Gartenschlauch geht auch. Und: Nicht zuviel Öl!» Je mehr Öl auf einer Kette lagere, umso mehr Schmutz nehme sie auf, weiss der Fachmann. Daher sein Tipp: «Besser öfters ölen, dafür wenig!» Für einen guten Start in die Saison sollte dann beim Bike noch unbedingt die Federung, der Luftdruck und die Pneus kontrolliert werden sowie die Federelemente aufs Körpergewicht eingestellt. Und dann, auf zur Probefahrt: Schaltung und Bremsen sollten selbstverständlich gut funktionieren. Und dann steht der nächsten Bike-Saison nichts mehr im Wege!

Text und Bild: uke




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