Wenig Schnee führte zu vielen Unfällen am Wochenende
Wie die Staatsanwaltschaft mitteilt, kam es über das Wochenende zu diversen Verkehrsunfällen im Kanton Luzern. In mehreren Fällen verloren die Lenkerinnen und Lenker auf schneebedeckten Strassen die Kontrolle über das Auto.
Am frühen Samstagmorgen kurz vor 6.00 Uhr kam es zu einem Unfall in Römerswil. Eine 30-jährige Frau aus Kosovo verlor im Gebiet Ludiswil die Kontrolle über das Auto. Sie fuhr damit gegen zwei Verkehrssignale und in die Betonpfosten einer Kirschenplantage. Die Frau wurde vom Rettungsdienst 144 zur Kontrolle in das Spital gebracht. Der Gesamtsachschaden liegt bei rund 30'000 Franken.
Ebenfalls etwa zur selben Zeit verlor ein 33-jähriger Mann aus Portugal auf der Strecke zwischen Rain und Rothenburg die Herrschaft über sein Auto. Das Fahrzeug rutschte über die schneebedeckte Strasse und dann über eine Böschung. Der Gesamtsachschaden liegt dort bei rund 8'000 Franken. Verletzt wurde niemand.
Weitere Unfälle wurden vermeldet aus Entlebuch, Emmenbrücke und Eich. Ein 84-jähriger Mann aus der Schweiz fuhr in Entlebuch auf der Hauptstrasse talwärts Richtung Wolhusen. Dabei verlor er auf der schneebedeckten Strasse die Kontrolle über sein Auto. Er fuhr damit gegen ein Brückengeländer, streifte eine Stützmauer und Bäume und rutschte einen Hang hinunter. Der Lenker wurde vom Rettungsdienst 144 ins Spital gebracht. Der Sachschaden liegt bei rund 2'500 Franken. Im Einsatz stand die Feuerwehr Wolhusen.
Ein 56-jähriger Mann aus Eritrea fuhr auf der Neuenkirchstrasse in Emmenbrücke gegen eine Verkehrstafel. Zuvor hatte der Mann auf der schneebedeckten Strasse die Herrschaft über sein Auto verloren.
Am Samstagabend nach 22 Uhr, verursachte ein 24-jähriger Schweizer auf der Autobahn A2 mit einem Auto einen Selbstunfall. Er war in Richtung Süden unterwegs. Bei Eich fuhr er gegen die Leitplanken. Verletzt wurde niemand. Der Gesamtsachschaden liegt bei rund 50'000 Franken.
Text: pd, Bilder: Luzerner Polizei