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Vorweihnachtsgeschenk für Hof Rickenbach

Check zugesteckt: Ein vorweihnächtliches Geschenk machte der Pfarreirat Beromünster dem Hof Rickenbach, als er am Montagabend der Institution für Demenzbetroffene eine Spende von über 1400 Franken überreichen durfte. Dazu kam es unter anderem wegen einer sehr ergiebigen Risottoaktion.

Schenken macht Freude: Der Pfarreirat St. Stephan Beromünster überbringt eine Spende dem Hof Rickenbach. Von links: Brigitte Huwiler, Renate Schmidlin, Michi Engels, Heinz Näf, Marianne Hellrigl und Thomas Stocker.

Am 20. November hatte der Pfarreirat St. Stephan Beromünster zu einem «Abenteuer und Genuss-Nachmittag» im Pfarreiheim eingeladen. Dass dabei doppelt so viele Gäste erschienen als erwartet, brachte ihn nur kurzfristig ins Schwitzen. Das Risotto wurde beinahe wundersam vermehrt und reichte für alle, sodass auch die Kollekte, die für die Institution Hof Rickenbach bestimmt war, sehr ergiebig ausfiel: 1419.05 Franken kamen an jenem Nachmittag zusammen. Stolz und voller Freude konnte der Pfarreirat den Spendenbetrag vergangenen Montagabend der Institution für Demenzbetroffene in Rickenbach überreichen.

Heinz Näf, interimistischer Geschäftsführer von Hof Rickenbach, freute sich enorm. Auf seine Frage, wieso gerade sie ausgewählt worden seien, antwortete Pfarreiratspräsident Michi Engels: «Das Angebot ist neu hier in der Region, und jeder schätzt es. Wir hatten total den Plausch, als wir erfuhren, dass hier so etwas entsteht. Deshalb wollten wir es auch unterstützen!»

Der Geschäftsführer betonte, für diesen Aufbau sei sehr viel Pionierarbeit geleistet worden. «Es ist ein super Konzept, bei dem sehr stark für die Menschen gedacht worden ist», weiss er. «Junge Demenzbetroffene sind körperlich fit, sie brauchen eine gute Beschäftigung, und dies ist hier möglich.» Er weiss natürlich auch um die Wirtschaftlichkeit eines solchen Betriebs. «Spenden helfen extrem. Aber man kann nicht allein darauf bauen, der Grundstein muss gesichert sein.» Die Institution Hof Rickenbach baue auf drei Pfeilern: Bewohner, Krankenkasse und öffentliche Hand. Heinz Näf wird noch zwei Monate die interimistische Geschäftsführung von Hof Rickenbach innehaben, bis er im Februar 2023 durch seine Nachfolge abgelöst wird.

Bei einem Kaffee in der Cafeteria des angenehm gestalteten Eingangsbereichs vom Hof Rickenbach, wurde die Spendenübergabe gemütlich abgerundet. 


Ob das wohl noch Bouillon vom Risotto war? Oder was war da wohl in der Dose, die Thomas Stocker dem Geschäftsführer überreichte? 

Text und Bild: Ursula Koch-Egli




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