Vom Winde verweht …
... war schon einmal ein Filmklassiker und der besagte Filmtitel hat gute Aussichten, es mit anderen Statisten und Laiendarstellern als Neuerscheinung, oder besser gesagt als Realsatire, in die glückliche, neue Zeit der Klima- und Weltenretter zu schaffen.
Aber nun der Reihe nach. Was ist denn bis heute geschehen? Das Rickenbacher Stimmvolk hat am 3. März 2024 zum zweiten Mal in Folge die Pläne der Familie Wismer und deren Sympathisanten «versenkt». Sie wollten nämlich die ganze Bevölkerung in unserem dicht besiedelten Gebiet mit drei 180 Meter hohen Windkraftanlagen beglücken. Selbstverständlich war das Vorhaben der Familie Wismer völlig uneigennützig und nur dem guten Zweck dienlich, die Bevölkerung mit Energie zu versorgen. Den Preis, den wir alle dafür zu bezahlen hätten, spielte keine Rolle, denn man wollte den momentanen Zeitgeist geschickt ausnutzen. Bestimmt wurde nicht damit gerechnet, dass die «aufmüpfigen» Störenfriede so unermüdlichen Kampfgeist zeigten. Doch wer hätte das gedacht? Schon wieder wurde der Traum vom Windkraftberg der Wismers vom Winde verweht … Wäre es nicht spätestens jetzt an der Zeit, Frau Nationalrätin Wismer, sich zu fragen, ob Sie denn nicht an den Bürgern vorbei politisieren und sich über deren Köpfe hinwegsetzen wollen?
Nun gilt es, diesen demokratisch gefällten Entscheid zu akzeptieren und umzusetzen, auch wenn er nicht ins Weltbild passt. Demokratie ist Demokratie ... Doch keine Sorge; es gibt noch Hoffnung für unsere leidgeplagten Windkraft-Sympathisanten. Es sind noch ganz viele weitere Anlagen in Planung und da bleiben garantiert noch Wünsche offen. Gibt es doch noch irgendwo ein Happy End?
André Hunziker, Reinach