Vier Posaunen – tausend Möglichkeiten
Leckerbissen aus tiefem Blech zum Geniessen: Hildisrieder Konzerte am 29. Oktober um 17 Uhr, Pfarrkirche Hildisrieden.
Was lange währt, wird endlich gut. So zumindest lautet ein bekanntes Sprichwort. Ob sich dieses auch für den Konzertabend mit dem Posaunenquartett rund um Christoph Bolliger bewahrheitet, zeigt sich am 29. Oktober in der Hildisrieder Pfarrkirche. Ursprünglich hätte das Posaunenquartett im März 2020 im Rahmen der Hildisrieder Konzerte auftreten sollen, doch dieses Vorhaben fiel aus bekannten Gründen ins Wasser. Auch die beiden nächsten geplanten Konzertabende mussten verschoben werden. Die Organisator:innen der Hildisrieder Konzerte zeigen sich daher äusserst erfreut, die vier Posaunisten Christoph Bolliger, Marco Rodrigues, Markus Muff und Raphael Staub nun in Hildisrieden zu begrüssen und dem Publikum einen musikalischen Leckerbissen aus tiefem Blech präsentieren zu dürfen.
Von Gershwin bis Händel
Wer denkt, vier Posaunen seien in ihren Möglichkeiten zur Vielfalt eingeschränkt, der täuscht sich. Das Posaunenquartett präsentiert am 29. Oktober ein vielseitiges Programm, das die Epochen und Stile der Musikgeschichte umspannt. Von Gabrielis feierlicher «Canzon Terza» bis zu einem modernen musikalischen Porträt von George Gershwin, wird ein breites Repertoire geboten. Händels «Präludium und Fuge» und Bruckners «Locus Iste» bieten klassische Meisterwerke, während Serockis «Suite für 4 Posaunen» zeitgenössische Klänge einführt. Traditionelle Melodien wie «Scarborough Fair» und Edwin Hawkins' «Oh, Happy Day» sorgen für Ohrwürmer, während Hoagy Carmichaels «Georgia on my mind» und «George Gershwin – A Portrait» das Konzert mit Jazz und Klangbildern aus dem 20. Jahrhundert beschliessen. Ein musikalischer Genuss für jeden Geschmack.
Der Eintritt ist frei; es gibt eine Türkollekte.
Text und Bild: zvg