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Viele Seelen wohnen, ach, in Damian Müllers Brust


Unser Ständerat Damian Müller wird nun Verwaltungsratspräsident des Luzerner Kantonsspitals. Dazu hatte ich neulich ein Kopfkino:

Die Glocke läutet. Die Ständerätinnen und Ständeräte nehmen Platz. Der Ständerat in Bern diskutiert und entscheidet heute über rechtliche Massnahmen, welche die Medizintechnikprodukte in der Schweiz billiger machen. Unser Ständerat Damian Müller hat schon besser geschlafen. Als Präsident der ständerätlichen Gesundheitskommission führt er das Geschäft. Beherzt? denn als Präsident des Verbandes Medizintechnik Schweiz ist er eigentlich dagegen. Und doch. Als neuer Verwaltungsratspräsident des Luzerner Spitals ist er eigentlich dafür, weil das zu tieferen Kosten im Spital führt. Und nochmals nagt es in ihm. Sollte er sich nicht - wie es von uns Wählerinnen und Wählern, die ihm die Stimme gaben, eigentlich gedacht war, für uns und damit tiefere Gesundheitskosten im Gesundheitswesen einsetzen? Und mit JA stimmen. Und so wälzt er sich hin und her, auf dem ständerätlichen Sessel. Die Bilder seiner Wählerinnen und Wähler im Kopf, ihren Lippen entnahm er ein «JA». Die eindringliche Warnungen eines CEOs einer Medizintechnikfirma, das als dröhnendes «NEIN» in seinem Ohr hallte. Wie er wohl abstimmt? Leider brach mein Kopfkino vor der Abstimmung ab.


Michael Egli, Gesundheitsökonom, Beromünster




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