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Update: Laufsport: Gwen Bucher triumphiert am Silvesterlauf  (mit grosser Bildergalerie, auch vom «Run-for-Fun»)

Grosser Erfolg für die LR Beromünster: Gwen Bucher (17) gewinnt erstmals den Silvesterlauf bei den U18 über 2,7 Kilometer. Der «Michelsämter» hat bei ihr und einigen Bezugspersonen nachgefragt, wie sie diesen Sieg einordnen.


Das Podest in Zürich: 1. Gwen Bucher, Gunzwil, 2. Phoebe Oelhafen, Liestal, 3. Minna Senn, Stäfa  


Am vergangenen Sonntag fand der 47. Zürcher Silvesterlauf statt. Über 19 000 Laufbegeisterte haben das vorweihnachtliche Laufereignis durch die wunderbar geschmückten Gassen von Zürich genossen. Wenn die Tage kühler werden, die Weihnachtsmärkte ihre Tore öffnen und die ganze Stadt magisch-weihnachtlich duftet und erstrahlt, dann ist es Zeit für das Laufhighlight des Jahres! Dies ist immer eine gelungene, spezielle Mischung aus Laufsportveranstaltung, Adventsfeier, Plausch und etwas Fasnacht. Besonders die «Run for Fun»-Kategorie im Lichterzauber lohnt sich auch für die vielen Fans an der Strecke. Bei diesen Runners zählt nicht, was die Uhr sagt, sondern wie die Jury über das Outfit entscheidet.

Gwen Bucher war schon in den beiden Vorjahren jeweils 5. geworden. Schon im letzten Jahr konnte sie ihre Zeit verbessern. Dieses Jahr gelang ihr ein Exploit: 25 Sekunden schneller als im Vorjahr! Sie gewinnt ihre Kategorie mit einer Sekunde Vorsprung auf Phoebe Oelhafen aus Liestal. Dritte wird Minna Senn aus Stäfa mit bereits 26 Sekunden Rückstand auf Gwen Bucher. 

«Ich habe eine Riesenfreude!»

Glücklich sagt sie nach dem Lauf gegenüber dem «Michelsämter»: «Ich habe eine Riesenfreude! Heute hat alles gepasst. Da der Silvesterlauf der erste Wettkampf seit langem war und noch die ganze Cross-Saison vor uns steht, freue ich mich umso mehr über meinen Sieg. Wir werden im neuen Jahr sicher auch mit der Läuferriege gemeinsam an einige Volksläufe gehen. Schade war nur, dass ich die einzige der LR Beromünster am Start war. Momentan sind viele von der aktuellen Erkältungswelle betroffen oder mussten sonst absagen.»

Philipp Arnold, starker Läufer aus Cham, der schon einige Male auf dem Podest war, auch schon den Neujahrsmarathon in Zürich gewonnen hat und damit in der Weltbestenliste im Marathon am 1. Januar auf der Nr. 1 war, sagt gegenüber dem «Michelsämter»: «Das sind immer starke nationale Felder, deshalb ist dies ein ganz toller Erfolg!» 

Gwen Buchers Mutter Karin, die auch Laufsport betreibt, sagt am Abend des Laufs gegenüber dem «Michelsämter»: «Ich freue mich sehr über ihren Sieg. Noch mehr freue ich mich aber über ihre gelaufene Zeit. Auch taktisch ist sie gut gelaufen und konnte die Zweitplatzierte mit ihrem guten Schlussspurt 50 Meter vor dem Ziel überholen und distanzieren.»

Die Co-Leiterin der Musikschule, Susanne Bättig, ordnet den Erfolg von Gwen Bucher ebenfalls ein: «Ich freue mich auch riesig für Gwen. Eine Wahnsinnsleistung. Sie wirkt so unscheinbar und bescheiden. Und räumt einfach ab auf diesem unglaublichen Niveau. Und nebenbei ist sie eine Top-Kantischülerin und spielt auf hohem Niveau Klavier. Sie hatte nebst den Trainings letzte Woche noch zwei Konzerte. Ich bin sehr gespannt, wie sie sich weiterentwickelt und wünsche ihr beste Gesundheit dazu.»

Hat man da gerade die Zukunft des Schweizer Laufsports gesehen? Der «Michelsämter» bleibt auf jeden Fall sportlich dran und Gwen auf den Fersen... 

PS: Der 48. Zürcher Silvesterlauf wird am Sonntag, 15. Dezember 2024 stattfinden. Save the date!


Tadesse Abraham, schon jetzt eine Marathon-Legende, beehrte den Silvesterlauf wie schon den Aegeriseelauf.
Verrückteste Verkleidungen am Run for Fun...
Wichtig: locker bleiben und zusammen halten!
Prächtige Kulisse mit dem Fraumünster.
Original born Samichlaus.
Die Elite beim Start.
Superwoman, Superman und Superkids...
Adrian Lehmann, Berner Laufsportler, einer der allerbesten der Schweiz. 
Adrian Lehmann scherzt mit seinen Mitbewerbern.
Lauffreude kennt definitiv kein Alter.
Der Samichlaus hat auch hier einen grossen Auftritt.
Noch ein Selfie, um die Lauffreude zu manifestieren.
Harte Männer kennen keinen Schmerz und keine Minustemperaturen...

Text: Karl Heinz Odermatt, Bilder zvg 




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