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| Schwarzenbach

Update: Götschizunft Hildisrieden: Dorfball wie ein Urknall, schräg und rüüdig intensiv

Die Götschizunft Hildisrieden feierte am vergangenen Freitagabend ihren legendären Dorfball im Roten Löwen mit Platzkonzert der Lüütertüter (LTH). Natürlich mit guter Beteiligung von Nachbarszünftlern und Fasnächtlern aus Rickenbach, Beromünster und der Nachbargemeinde Nüderef, aber auch mit Rainern und vielen mehr. Es ist bei der Fasnacht wie im Leben: Der Mix macht's!


Der Zunftmeister der Götschizunft, Otmar I., wird von den Lüütertütern gerne auf Händen getragen.



Der traditionelle Dorfball ist der eigentliche Abend des amtierenden Zunftmeisters. Dieses Jahr also Otmar I. «Die Geselligkeit war mir immer wichtig, daher wurde zwischendurch auch mal ein Zwischenstopp in der Wirtschaft zur Schlacht eingelegt, wo ich Karin kennenlernte. 1998 haben wir geheiratet, eine Familie gegründet und wohnen mit unseren drei erwachsenen Kindern in der Länzeweid. Das Motto ‹Jutze, Senge, Abougrät a Bagger brenge› symbolisiert die Verbindung zu meinem Beruf, die musikalische Leidenschaft von Karin sowie die Geselligkeit» sagt Otmar I. und ist für allerlei Selfies mit Ballbesuchern zu haben. Von den Lüütertütern wurde er sogar auf Händen getragen. 

Die Dorfhexen geben Vollgas 

Eine erfreuliche Zahl kostümierter und maskierter Fasnächtlerinnen und Fasnächtler lassen es sich jeweils nicht nehmen, einige frohe und unbeschwerte Stunden bei Stimmung und Tanz zu geniessen. Schon der Auftakt mit dem Platzkonzert der LTH sorgte für viel Stimmung. Im Restaurant füllten sich dann langsam die Tische im Saal und in der Gaststube. Martinivater Adi Nussbaum liess sich gern von den Dorfhexen von Höudi umgarnen. Die Hexen hatten die wohl aufwendigste Verkleidung und waren mit ihrem Temperament nicht zu bremsen. 

Sogar die Zunft «Zeromünster» ist da - oder doch nicht?

Die Böögenzünftler waren auffällig gut vertreten im Löiesääli. Die Lüütertüter hatten nicht mehr weit nach Hause und durften sich deshalb ausnahmsweise noch eins genehmigen. Auch die «Zunft Zeromünster», wie sie sich auf einem Flyer nannten, hatte einen starken Auftritt. Ob sie es wirklich waren? Da sie vollmaskiert waren, war man sich da lange gar nicht sicher.   

Man soll die Feste feiern...

Dann war ständig was los bis Mitternacht. Um 23 Uhr war Demaskierung und Rangverkündigung. Mani sorgte zwischen den Programmpunkten durchgehend für gute Stimmung und volle Tanzflächen, auch noch nach Mitternacht. Der Fahrplan der Fasnächtler ist eng getaktet, doch wenn die Stimmung so gut ist wie am Dorfball Hildisrieden, soll man die Feste richtig feste feiern, wie sie fallen...



Der Martinivater Adi Nussbaum liess sich gern von den Dorfhexen von Höudi umgarnen.


Die Lokalmatadoren, die Lüütertüter, spielten ein starkes Set, wie man es von ihnen gewohnt ist.
Die Fasnächtler aus Rickenbach und Möischter konnten es sichtlich gut miteinander.


Die Lüütertüter hatten nicht mehr weit nach Hause und durften sich deshalb ausnahmsweise noch eins genehmigen.


Woran Martinivater Adi Nussbaum wohl gerade denkt?
Drei auswärtige Vollblutfasnächtlerinnen machten sich zu Recht einen rüüdig schönen Abend.
Strahlende Gesichter bei den Götschizünftlerinnen.
En Schnupf hemmer immer no gno!


Die Böögenzünftler waren auffällig gut vertreten im Löiesääli.
Charme, Geranienpracht, Bier und Schnupf friedlich vereint...
Mani sorgte zwischen den Programmpunkten durchgehend für gute Stimmung und volle Tanzflächen.
Rangverkündigung um 23 Uhr bei der Demaskierung. Auch die Rabenaus waren weit vorn.
Alle wollten natürlich ein «Togetherli» mit dem Zunftmeister.



Text und Bilder: Karl Heinz Odermatt




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