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Update: Furiose Fasnachtseröffnung der Lüütertüter Höudisriede

Viel früher als die Lüütertüter es seit Jahren zelebrieren, kann man nicht mehr Fasnachtsstimmung in Reinkultur verbreiten. Es war eine friedliche, top organisierte Fasnachtsparty mit tollen Guuggen und viel Volk aus nah und fern.

Die Beromüügger Möischter sind von der ersten MInute an 100 Prozent in Fasnachtsstimmung. 

Am vergangenen Samstag ging es los mit einem grossartigen Monsterkonzert, bevor DJ Benz und DJ Löru für die Jungen auflegten, immer wieder unterbrochen von Guuggenauftritten. In der Kafistobe begeisterte die unverwüstliche Stimmungsmacherin Erica Arnold. 2500 feierten friedlich den frühen Beginn der fünften Jahreszeit. Super organisiert, mit vielen freiwilligen Helfer:innen und allen Lüütertütern im Einsatz. Das Motto für die Fasnacht 23: «Ponjoträger ond Lamapfläger». 

Aufgrund des Publikumserfolgs von 2021 mit 3000 Festfreudigen kamen noch mehr Guuggen nach Höudisriede, nämlich 11 an der Zahl: Die Joggumusig Nüderef und die Beromüügger Möischter waren schon zu Beginn des Monsterkonzerts in ausgelassener Stimmung und feierten auch die anderen Guuggen mit Leidenschaft. Die Schnägge Schränzer Rinech waren spürbar gerngesehene Gäste bei den Luzerner Fasnächtlern, ebenso die Cocorico Hünenberg und die RigiGusler Küssnacht. Das Entlebuch vertraten die Bibergagser Hasle und die Ämmegosler Ebnet. Aus dem Hinterland machten die Änzischränzer Hergiswil Stimmung. Aus der Umgebung waren die Mü-Ha Ranchers Müswangen, die Bäribrommer Sempach und die Stägis Honeri. Alle sorgten sie für Fasnachtsambiente und liessen sich die lange Pause seit den letzten offiziellen Klängen am frühen Aschermittwoch nicht anmerken. Eine nicht genannt sein wollende Guuggerin meinte schalkhaft:«Unsere Kernkompetenz: Besoffen sein, aber nüchtern aussehen.» Auch das muss man ja erst einmal können, und so lange man die Pointe noch bringt und ganz sicher nicht mehr fährt, ist man noch gut unterwegs. Es war eindrücklich, wie konsequent die Jungen den ÖV nutzten, sich abholen liessen und Fahrgemeinschaften bildeten mit jemandem, der es ohne Alkohol lustig hatte. Während es die etwas gesetzteren Jahrgänge bei Erica Arnold genossen und staunten, dass auch die Jüngeren zu «Whatever You Want» von Status Quo total mitgingen, genossen viele ganz Junge DJ-Klänge und Strobo-Gewitter in der Festhalle bis in die Morgenstunden. 

Präsident Thomas Furrer sagte nach dem Event am frühen Sonntagmorgen beim Abbauen gegenüber dem «Michelsämter»: «Es war ein gelungenes Fest. Es hatte überall viel Volk, aber nie zu viel, sodass man gut zirkulieren konnte. Auch die Logistik und der Nachschub haben bestens funktioniert». Auch OK-Chef Filip Estermann war fleissig am Abräumen und sagte: «Es freut mich, dass alles wiederum gut und sehr friedlich abgelaufen ist, ohne nennenswerte Pannen und Vorkommnisse. Ich war bis am Morgen gefordert und bin kein einziges Mal hingesessen. Der Lohn für die riesige Arbeit aller Lüütertüter sind zufriedene Festbesucher und positive Feedbacks.»


Beim VIP-Apéro lauschen alle andächtig der Ansprche von Präsi Thomas Furrer.
Die Joggeler Frauen glänzen mit prächtiger Fasnachtsschminke und viel Festfreude.



Für Freunde von DJ-Sound und Strobogewittern war bestens gesorgt.
Auch die Kinder konnten das Monsterkonzert voll geniessen.


Text und Bilder: Karl Heinz Odermatt




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