Update: Böögenball Nüderef: Das Niveau sinkt, die Stimmung steigt!
Es ist inzwischen weitherum bekannt: Die Nüderefer, ja die können Fasnacht! Der Böögenball begeisterte die Fasnächtler auch dieses Jahr mit einem abwechslungsreichen, lustigen und hochmusikalischen Programm inkl. vielen Guuggen-Auftritten und einem begabten DJ namens Feuz. Auch die Beromüügger, die Stöössucheibe und Xenon aus Luzern begeisterten allesamt.
Die Zunftmeisterin Niggi I. hielt eine kurze, launige Rede und gratulierte ihrer Schwester und Närrin Mischi sowie Andrin, dem Sohn von Präsidentin Kerstin Münkel, herzlich zum Geburtstag. Auch ein persönliches Interview, geführt durch Stefan Guthauser, vor der versammelten Fasnächtlerschar liess sie problemlos zu. «Michelsämter»-Leser erfahren noch mehr als beim indiskreten Interview auf unserer Seite 13, die kein Unglück bringt, sondern glücklich macht.
Alle Guuggen-Auftritte brachten viel Stimmung in die Halle. Die stimmungsvollen Seemannslieder von Xenon aus Luzern kontrastierten herrlich mit den Klängen der Stöössucheibe aus Gonzbu. Die Beromüügger waren leicht ersatzgeschwächt, und trotzdem herrlich wuchtig anzuhören. Die Lokalmatadoren der Joggumusig konnten hier nichts falsch machen, sie begeisterten vollends. In der Shotbar war immer viel Betrieb. Die Martinizünftler um Martinivater Adrian Nussbaum fühlten sich sichtlich wohl bei den Nüderefern. Auch die Rickenbacher von der Fischlizunft waren gut vertreten. Rita I. Wicki lässt kaum eine Party aus, Zunftmeister Achille I. Guiot hat es auch sehr streng dieses Jahr, und Marc «Obelix» Müller war noch etwas auffälliger als sonst schon. So genossen alle einen wunderbar schrägen Abend.
Gegen die Morgenstunden, wie der Journalist von gewöhnlich gut informierten Fasnächtlern vernommen hat, wurde noch geschwungen und viel getanzt. Festsieger, also der Letzte, der heimgeht, wurde dem Vernehmen nach um Haaresbreite die Joggumusig! Mitstreiter waren die festfreudigen Högerlis, die standfesten Oelibrönner und die partygewohnten Beromüügger. Sie haben durchgehalten bis 4.30 Uhr. Es war wieder wie in den Vorjahren eine unvergessliche Party mit hohem Kult- und Suchtfaktor... Und jetzt, lasst Bilder sprechen!
Text und Bilder: Karl Heinz Odermatt