Update: Adventsfunkeln: Viele begeisterte Reaktionen auf das Gesamtkunstwerk um den Stiftsbezirk
Ist die Klimaerwärmung gestoppt? Was für ein grossartiger Wintereinbruch am Freitagabend in Möischter, bei der ersten Illumination des Adventsfunkelns im Stiftsbezirk. Die Vorfreude auf den Samstagabend steigt: mit Samichlauseinzug, Chlausbeizli und dem Adventsfunkeln in ganzer Pracht. Und Frau Holle hat auch alles gegeben...
«Wir sind ohne Pannen nach einem weiteren langen und nassen Tag gestartet. Diese Atmosphäre kann man nicht in seiner ganzen Pracht festhalten, das muss man erleben», sagt Denise Häfliger geschafft, aber glücklich, am Freitagabend gegenüber dem «Michelsämter».
Das Making-of des Adventswegs
Ein ganzes Zimmer im Stift ist bis zur Decke gefüllt mit Material und Werkzeug. Markus Wandeler war erstaunt und überwältigt von der Organisation der drei organisierenden Frauen und von der «Materialschlacht». «Zum Glück sieht niemand unsere Wohnzimmer und Garagen. Denn auch da stapeln sich Kerzen, Kränze, Holzsterne, Laternenstäbe und viel anderes. Wir Frauen hantieren mit Schlegel und Stemmeisen, mit Bohrmaschinen und Armierungseisen, Kabelbindern und Sandsäcken. Im Vorfeld haben wir 24 Türkränze und 80 Meter Girlanden gebunden und dekoriert, 80 Laternenstäbe zusammengebaut, Haken ausgepackt, Schilder gemalt und Wegweiser gestaltet. Seit Montag 7 Uhr waren wir täglich pausenlos am Aufbauen. Am Mittag gab es Fastfood und am Abend zu Hause ging die Arbeit weiter. Kränze bekommen Lichterketten, 100 LED-Kerzen wurden pünktlich angezündet, damit der Timer stimmt, Batterien eingelegt und Sponsoren verdankt, und nebenbei haben wir alle noch eine Familie. Für die Woche des Aufbaus haben wir alle eine Woche Ferien genommen.» Nun dürfen sie die Komplimente für ihre grossartige Arbeit entgegennehmen und alle dürfen sich am prächtigen Weg erfreuen.
Ein Lächeln ins Gesicht gezaubert
Bei den drei Frauen vom OK sind sehr viele Reaktionen zum Adventsfunkeln eingegangen. Gaby Geisseler, ehemals Inhaberin von «Blüten & Ranken», sagte: «Für mich ist es wie verfrühte Weihnachten schon am 1. Advent». Gemeindepräsidentin Manuela Jost bedankte sich herzlich bei den drei Frauen für ihre riesige Arbeit und äusserte sich begeistert zum Ergebnis. «Unzählige Statusfotos und Reaktionen von uns bekannten und unbekannten Menschen berühren uns und zeigen, dass wir es geschafft haben, den Leuten ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern», sagt Veronika Felix gegenüber dem Michelsämter. Bestimmt hat auch Frau Holle ihren Anteil an der poetischen, mystischen und sanft beruhigenden Stimmung auf dem Weg um das Stift. Auch die Chorherren sind durchs Band begeistert über das mit Inspiration und Transpiration geschaffene. Die drei Frauen sind täglich auf dem Weg, überwachen das tadellose Funktionieren, zünden die 30 Kerzen an und löschen sie in der Nacht auch wieder aus.
Mehr Bilder und Storys dazu natürlich laufend auf «michelnews» und im «Michelsämter». Und nun: lasst Bilder sprechen!
Text und Bilder: Karl Heinz Odermatt