Umfahrung Beromünster: Laut und beherzt «Nein»
Mit Erstaunen hören wir Leute plötzlich über Sicherheit für unsere Kinder sprechen. Seit 20 Jahren wohnen wir hier und Sicherheit war nie ein Thema. Denn diese Sicherheit, wenn sie denn wirklich ein Anliegen gewesen wäre, hätte schon längstens gewährleistet werden können. Ziemlich schnell, wirksam und mit einfachsten Mitteln: Tempo 30, Schwellen, Ampeln. Wieso wurde das nie realisiert? Wieso wird das auch heute nicht sofort in die Wege geleitet?
Gibt es Leute in diesem Ort, die willentlich in Kauf nehmen, dass Beromünster mit dieser überdimensionierten, nicht zeitgemässen Umfahrung für immer zerstört wird? Will man mehr Verkehr, will man Dauerlärm, der über das ganze Siedlungsgebiet von Beromünster schallen wird, will man mehr Verkehr in den umliegenden Dörfern Neudorf, Hildisrieden, Römerswil, Gunzwil, Schenkon, Menziken? Denn das ist es, was mit der vermeintlichen Entlastung des Fleckens bewirkt werden wird – mehr Verkehr.
Wir denken, unsere Kinder verdienen es, dass wir Lösungen suchen, mit denen sie in 50 Jahren noch leben wollen und können. Sie würden «Nein» sagen zu dieser Umfahrung.
Laut und beherzt «Nein».
Lotti Sigrist, Laurent Lavignac, Beromünster