Umfahrung Beromünster: Grünliberale sagen «Nein»
In der Berichterstattung über die Abstimmungskomitees «Umfahrung Beromünster» im Michelsämter Anzeiger konnte der Eindruck entstehen, dass die Grünliberale Partei des Kantons Luzern dem Ja-Komitee angehöre. Das ist falsch: Die Grünliberale Partei des Kantons Luzern hat an ihrer Mitgliederversammlung die NEIN-Parole beschlossen und gehört dem Komitee «Beromünster schützen – NEIN zur Umfahrung» an, zusammen mit den Umweltverbänden VCS und Pro Natura, Umverkehr, der IG Baukultur Beromünster, der Grünen und Jungen Grünen Kanton Luzern, der Juso und verschiedenen SP-Kantonalpolitikern wie SP-Vertretern aus Sursee und Sempach. Das Nein-Komitee ist damit breit abgestützt, lokal, regional und kantonal. All diese Parteien, Organisationen und Gruppierungen vereint die Überzeugung, dass es falsch ist, das wertvolle Ortsbild von Beromünster einer auf veralteten Konzepten basierenden Durchgangsstrasse durch das Siedlungsgebiet zu opfern, sondern dass die Verkehrs- und Lärmprobleme aufgrund des aktuellen verkehrstechnischen Wissensstandes schonender, sinnvoller und rascher gelöst werden müssen und können. Ein NEIN zur Umfahrung heisst damit JA zu besseren Lösungen.
Dominik Hertach, Koordinator Komitee «Beromünster schützen – NEIN zur Umfahrung»