Skip to main content Skip to page footer

Umfahrung Beromünster bedroht das Ortsbild

Die als Umfahrung geplante Durchgangsstrasse durch Beromünster führt über Wiesen, die im Bundesinventar für Schützenswerte Ortsbilder der Schweiz (ISOS) als Freihalteflächen geschützt sind. Damit müssten sie laut den Vorgaben des Natur- und Heimatschutzgesetzes «ungeschmälert» erhalten werden. Wenn das nicht gewährt werden kann, was mit der geplanten Strasse der Fall ist, schreibt das Gesetz die Einholung eines Gutachtens der Eidgenössischen Natur- und Heimatschutzkommission vor. Diese Vorgaben wurden bei der Planung der Umfahrung Beromünster missachtet.

Tatsache bleibt, dass die geplante Strasse mit bis zu 9 Meter tiefen und 40 Meter breiten Hügeleinschnitten und einer 100 Meter langen und 17 Meter breiten Brücke über die Wyna das Ortsbild massiv schädigt. Mit einer im ISOS genannten «gut in die Landschaft integrierte Nordumfahrung» hat das überdimensionierte Projekt nichts zu tun. Gut gibt es Umweltverbände wie der VCS Luzern, die sich für die Einhaltung der gesetzlichen Bundesvorgaben wehren. Denn ist die Strasse dereinst wie geplant gebaut, bleibt das wertvolle Ortsbild von Beromünster in Teilen für immer zerstört. Ich sage deshalb NEIN zur Umfahrung Beromünster – und damit Ja zu besseren Lösungen.

Rita Ueberschlag, Beromünster




Das könnte Sie auch interessieren