Testphase «Tempo 30» im Flecken: Testfahrer gesucht
Am Mittwoch, 2. April, findet in Beromünster die Infoveranstaltung zu «Tempo 30 im Flecken» statt. Dieser von vielen geforderten Massnahme zur Verkehrsberuhigung soll eine Testphase vorangehen. Deshalb lanciert die Gemeinde Beromünster einen Tag vor der Versammlung den ersten «Tempo-30-Testtag». Dazu werden Freiwillige gesucht.
Wie soll man eine Massnahme einführen, ohne sie vorher getestet zu haben? Wie will man darüber entscheiden, wenn die Erfahrungswerte fehlen? Genau diese Überlegungen machte sich der Gemeinderat von Beromünster bei den Vorprüfungen zur Einführung der neuen, verkehrsberuhigenden Tempolimite durch das historische Ortszentrum. «Klare Erfahrungswerte können nur durch konkrete Begebenheiten erbracht werden, alles andere ist hypothetisch», sagt Gemeindepräsidentin Manuela Jost-Schmidiger entschieden. Deshalb wird morgen Dienstag der erste «Tempo-30-Testtag» durchgeführt.
Auf Mithilfe von Testpersonen angewiesen
Weil aus rechtlicher Sicht an der Strasse keine 30-er-Schilder nur für einen Tag angebracht werden können, ist man auf die Mithilfe von Testpersonen angewiesen, welche den Flecken freiwillig und konsequent mit 30 kmh befahren. Interessierte Testfahrer können vorgängig ein entsprechendes «Testset» sowie Instruktionen auf der Gemeindeverwaltung, Fläcke 1, in Beromünster abholen.
Die Testphase beginnt Dienstag morgens um 8 Uhr und endet sinnvollerweise um 17 Uhr, da im Feierabendverkehr der Flecken ohnehin nicht schneller als mit 30 kmh befahren werden kann.
Und so geht’s:
- Kleben Sie den 30-er-Kleber an Ihr Auto.
- Setzen Sie sich die Mütze auf zur Erkennung der Testfahrer.
- Fahren Sie nun einmal den Flecken hinauf und wieder hinab und überschreiten Sie die Geschwindigkeit von 30 kmh nicht.
- Fahren Sie zurück zur Ausgangsstelle und füllen Sie anschliessend den Fragebogen aus.
- Bei Abgabe des Fragebogens nehmen Sie automatisch an einer Verlosung teil. Zu gewinnen gibt es einen 30-Franken-Gutschein von Einkaufen z’Möischter.
Der Gemeinderat von Beromünster hofft auf zahlreiches Mitmachen. Die Auswertung erfolgt zu gegebener Zeit.
red / zvg