Tageslager in der Bogete und bei der Waldhütte der Korporation Gunzwil: «Was esch Kunst?» (mit Bildergalerie)
Bereits zum 24. Mal findet dieses Jahr das Tageslager statt. Das diesjährige Motto lautet: «Was esch Kunst?». Manuela Felix, Eveline Gassmann und Melanie Glanzmann, welchen die Hauptleitung des Lagers obliegt, haben mit ihrem Leiterinnen- und Leiterteam wieder ein tolles Programm zusammengestellt und auch mit Petrus einen guten Deal gemacht, wie ein Besuch des «Michelsämters» bei beiden Lagern am Montagnachmittag zeigte.
143 Kinder im Alter von 5 bis 9 Jahren sind in der Bogete mit 41 Hilfsleiter:innen und Leiter:innen. 52 Kinder ab 10 Jahren sind bei der Korporationshütte Gunzwil mit 9 Leiter:innen. Täglich von 9.30 bis 17.00 Uhr läuft der Lagerbetrieb.
«Das Lager war insgesamt wieder mal innert 2 Tagen ausgebucht, das der Grossen sogar innert 50 Minuten. Fast wie beim AC/DC-Konzert», lacht Evi Gassmann, und folgert: «So schön, dass es nach 24 Jahren immer noch so beliebt ist. Juhuii!» Sie mussten um die 15 Absagen erteilen, was die Beliebtheit nochmals unterstreicht. «Viele Familien richten ihre Sommerferienpläne nach dem Tageslager aus. Und nächstes Jahr feiern wir unser 25-jähriges Jubiläum», freut sich Evi Gassmann. Zwischen und nach den Ateliers waren der Pool und die Lounge von Gabriel Schmidlin sehr beliebte Treffpunkte. «Schön ist auch immer zu sehen, wie friedlich alles abläuft. Sogar bei den Kleinsten gibt es kaum Tränen, wenn ihre Eltern sie bei uns abgeben. Die Atmosphäre und der tolle Teamgroove tragen alle mit.»
Schon am Montag gab es lustige Begebenheiten und Sprüche der Kategorie «Kindermund».
«Hey das esch ou es cools Lagerlied. Es louft mer scho de ganz Tag noche. Sogar bis ufs WC ...»
«De Pool diräkt bim Schweinestall ufzstellä, dasch ja ganz e schlaue Idee ...»
«Du Goali, chasch ned mol ofs Feld cho tschutte. Du besch nämmli so guet, dass wahrschinli grad es Goal schiessisch. Nei weisch, ech be eso guet dassi ou us Goali cha es Goal schiesse.»
Das Motto «Was esch Kunst?» wurde äusserst kreativ umgesetzt, nachdem in den letzten drei Jahren «Ab ins Universum», «(B)unterwegs» und «Verkehrte Welt» die Lagermottos waren. In den Ateliers wurden wahre Kunstwerke geschaffen, dies auch bei den Grossen. «Wir bemalen und bearbeiten alles Mögliche: Leintuch, T-Shirts, Taschen, Karton, Holz und vieles mehr», sagt die Lagerverantwortliche Melanie Glanzmann. «Seit meinem 5. Lebensjahr habe ich jedes Jahr am Tageslager mitgemacht, auf allen Stufen, und später als Hilfsleiterin erste Verantwortung übernommen. Noch heute bin ich beseelt vom Tageslager-Spirit.» Auch Michi Küng und Claudia Schwegler sind bei den Grossen tatkräftig dabei. «Hier unterstützen wir immer wieder gerne», sagen sie beide überzeugt.
Die ausführliche Berichterstattung über das Tageslager folgt natürlich wie gewohnt, denn das Tageslager ist eine echte Institution im Michelsamt!
Text und Bilder: Karl Heinz Odermatt