«Tag der Kraftquelle» für die Luzerner Bäuerinnen
Am Mittwoch, 2. April wurden 54 Bäuerinnen durch Astrid Murpf von der Kommission Bäuerinnen des Luzerner Bäuerinnen- und Bauernverbands im Restaurant Vivace im Hotel Sempachersee zu Kaffee und Gipfeli begrüsst.
Unterstützt wurde sie dabei von Monika Bättig und Ursi Troxler (Kommissionsmitglieder). Am Tag der Kraftquelle begegneten sich neue und bekannte Gesichter und waren gespannt auf den bevorstehenden Tag.
Schweizer Paraplegiker Zentrum
Zu Beginn wurden im Paraforum viele interessante Fakten und Zahlen über das Paraplegiker Zentrum aufgezeigt. Was 1975 mit der Vision von Guido A. Zäch begann, vereint heute 2000 Mitarbeitende in über 100 Berufen, die sich jeden Tag dafür einsetzen, die Lebensumstände von Betroffenen umfassend zu verbessern. Mit viel Engagement und Herzblut hat Guido A. Zäch sich über viele Jahre für Menschen mit Querschnittlähmung eingesetzt und daraus ist das wohl weltweit einzigartige Schweizer Paraplegiker Zentrum erbaut und immer wieder erweitert worden.
In Gruppen aufgeteilt, wurden die Besucherinnen dann durch Gästebegleiter, welche selbst betroffen und auf den Rollstuhl angewiesen sind, durch das Paraplegiker Zentrum geführt. Auf diesem spannenden Rundgang wurden viele Fragen beantwortet und die Bäuerinnen bekamen einen Einblick in das Leben und Arbeiten im Paraplegiker Zentrum.
Selbstfürsorge
Nach dem feinen Mittagessen durfte mit Stephan Schärli ein sehr interessanter Referent begrüsst werden. Mit seiner positiven, einfühlsamen und humorvollen Art begeisterte er die Zuhörerinnen. Er erklärte mit Beispielen aus dem Alltag, wie man Negatives durch positive Gedanken und Handlungen wandeln kann, damit es nicht mehr belastend ist. Stephan Schärli erläuterte, dass in bestimmten Situationen jeder Mensch gleich funktioniert, da im Inneren alle gleich sind.
Er gab den Bäuerinnen mit auf den Weg: «Sei du selbst! Mach, was dir wichtig ist, was dir guttut und dir Spass macht! Die Kraftquelle liegt in jedem einzelnen von uns, und jeder ist gut so wie er ist.»
Nach einer abschliessenden Fragerunde bedankte sich Astrid Murpf bei Stephan Schärli mit einem kleinen Präsent. Mit guten Gedanken und einem Lächeln im Gesicht verabschiedeten sich die Bäuerinnen.
Astrid Murpf