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Swissmechanic Zentralschweiz: Berufsmarketing weiter stärken 

Swissmechanic Zentralschweiz (SMZS), führender Arbeitgeberverband der MEM-Branche, verstärkt seine Bemühungen im Berufsmarketing und hat dafür im Nachwuchsbereich einiges investiert.


Daniele Pavese (CEO der Pavese AG, Schenkon) und Joe Portmann (Stiftung Brändi, Sursee).



«Swissmechanic Zentralschweiz blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2024 zurück», bilanzierte Präsident Rafael Fellmann anlässlich der GV, zu der über 50 Mitglieder und Gäste in die Firma Swiss Krono AG nach Menznau gekommen waren. Um in Zukunft mehr Jugendliche für die Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie begeistern zu können, baute die Zentralschweizer Sektion ihre eigene Berufsmarketing-Kampagne MEMo und MEMa weiter aus. Zudem gründete SMZS kürzlich zusammen mit vier weiteren Trägerverbänden den Verein «Faszination Technik Zentralschweiz» gegründet. Er hat zum Zweck, die Kräfte im Berufsmarketing zu bündeln und attraktive Auftritte an Berufsmessen, Infoveranstaltungen oder Gewerbeausstellungen zu organisieren.

Investitionen in den Nachwuchs

SMZS-Geschäftsführer Patrick Riedweg hielt erfreut fest, dass das Kurszentrum in Luzern dank diverser Investitionen in Infrastruktur und Automatisierung aufgewertet werden konnte. Ein weiteres Augenmerk galt dem Projekt «Future MEM», wonach die acht technischen Grundbildungen den wirtschaftlichen, technologischen und gesellschaftlichen Veränderungen angepasst werden. Es ist aktuell wohl die grösste Berufsreform in der Schweiz und wird mit Lehrbeginn August 2026 umgesetzt. Swissmechanic Zentralschweiz wirkt im Projekt – vor allem in der Person von üK-Leiter Thomas Roeskens – aktiv mit. Dieser wird den Verband per Ende Mai 2025 verlassen. Während 11 Jahren engagierte er sich für den Nachwuchs und war im Ausbildungszentrum für den Neuaufbau des Bereichs Automatiker verantwortlich.

«Müssen präsenter werden»

Gespannt lauschten die Anwesenden den Ausführungen von Erich Sannemann, dem neuen Direktor von Swissmechanic Schweiz. Der Urner versprach, dass der Dachverband alles daran setzt, gute Rahmenbedingungen für die Mitglieder zu schaffen. Zudem sei es ihm ein Anliegen, den politischen Einfluss zu verstärken: «Wir sind einer der grössten Arbeitgeberverbände in der Schweiz, aber wir müssen unsere Mittel besser einsetzen und präsenter werden.» Übrigens: Im Vorspann zur GV gewährte Michael Knüsel, GL-Mitglied der Swiss Krono AG, auf einem Rundgang spannende Einblicke in die automatisierte Produktion des international tätigen Unternehmens. Im Anschluss an die GV waren die Mitglieder zum Apéro und Nachtessen ins Restaurant Rössli in Wolhusen eingeladen.



Text: Daniel Schwab, Bild: apimedia




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