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Stiftskirche St. Michael Beromünster: Musikgenuss vom Feinsten mit dem stimmstarken Projektchor

Stimmungsvoller Festgottesdienst frühmorgens um 9.30 Uhr zu des Christkinds Wohlgefallen mit dem Projektchor, dem ehemaligen Stiftschor und den Solistinnen Judith Müller und Claudia Lütolf sowie Elena Köpfli am Cello und Fabiola Baumann mit Jahrgang 2009 an der Orgel. Welch grosser Hörgenuss!

Einzug der Ministranten mit Propst Harald Eichhorn und seinem Stellvertreter, Chorherr Stefan Tschudi.


Der ehemalige Stiftschor, der gemäss Propst Harald Eichhorn «ja eigentlich das Zeitliche gesegnet hat», ist unter dem Namen Projektchor  St. Michael noch immer aktiv und hat Freude am Singen. Zu Weihnachten und hoffentlich auch wieder zu Ostern zelebriert er den grossen Auftritt, mit viel weniger Proben als früher, doch mit ungebrochener Freude am gemeinsamen Singen. Der Chor hat sich mit Zuzügern wirkungsvoll verstärkt. Er hat ein eindrücklich grosses Altersspektrum. Auch die Erfahrenen strahlen viel Jugendlichkeit aus. Stiftsorganist Urs Lütolf, ehemaliger Lateinlehrer an der Kanti Beromünster, hat die musikalische Leitung des Ensembles. Er sagt gegenüber dem «Michelsämter»: «Wir sind aktuell 14 Chormitglieder und haben uns in sechs Proben und zwei Hauptproben mit den Instrumentalisten auf diesen Auftritt vorbereitet.»

Die Solistinnen Judith Müller aus Rickenbach, ehemalige Geigenlehrerin in «Möischter», Claudia Lütolf, Violine, die Frau von Urs Lütolf, sowie Elena Köpfli, Violoncello, und Fabiola Baumann mit Jahrgang 2009 an der Orgel bereicherten den Weihnachtsgottesdienst zusätzlich. 

Drei starke Solostimmen bereichern den Chor

Als Solostimmen bereichern den Chor Daniel Ries als Tenor und Martina Stocker als Altstimme, sowie die Sopranstimme Anja Ineichen-Heller, die in Beromünster aufgewachsen ist und heute in Nottwil lebt. «Ich bin vor zehn Jahren notfallmässig eingesprungen und seither mit Leidenschaft dabei. Ich mache bei den Proben und Auftritten abwechslungsweise mit Martina Stocker auch gerne das Einsingen», sagt die Lehrerin, die in Rain an der Primarschule in Integrativer Förderung unterrichtet, und vor kurzem Mutter von Enea geworden ist. Fast eine kleine Weihnachtsgeschichte. 

Propst Harald Eichhorn verdankt den Einsatz des Chores, obwohl er sehr stark erkältet ist. Man spürt, dass ihm diese musikalische Seite des Gottesdienstes sehr wichtig ist. Er wünscht im Namen der Chorherren allen «auch und gerade in den anspruchsvollen Zeiten» frohe Weihnachten und ein gesegnetes, glückliches neues Jahr.

Hühnerhautstimmung sorgt für beseelte Weihnachten

Nach der Messe wurde für alle Chormitglieder und ihre Angehörigen in der Schol ein Apéro ausgeschenkt. Es ist auch da spürbar: Musiker sind umgängliche, kommunikative und lebensfrohe Menschen. Also sehr passend, nicht nur, aber ganz besonders zur Weihnachtszeit. Hans Barmettler, ehemaliger Präsident des Stiftschors, sagt: «Die Faszination an diesem Chor war auch in diesem Jahr wieder die gemeinsame Freude der Teilnehmenden, miteinander und füreinander etwas Spezielles zu erreichen. Schon ab der ersten Probe begrüssten sich alle herzlich und freuten sich, wieder etwas Anspruchsvolles einzuüben. Noch nie habe ich unseren Chorleiter Urs Lütolf so locker und voller Zuversicht gesehen, wie während den Proben für dieses Weihnachtskonzert. Vielleicht war es für ihn auch nicht schwierig, locker zu sein, wenn er in so viele glänzende Augenpaare, voller Tatendrang und Vorfreude blicken durfte. Wenn es nun gelungen ist, mit unserem gefühlvollen Gesang und lieblicher Musik, dem einen oder anderen Gottesdienstbesuchenden ein bisschen Hühnerhautstimmung zu entlocken, dann ist für uns Weihnachten». Totgesagte leben offenbar länger, und Wunder geschehen immer wieder. Er lebe hoch und noch lange weiter, der unzähmbare und höchst lebendige Geist der leidenschaftlichen Sänger und Musiker.


Jedes Jahr ein Hingucker: Die Krippe in der Stiftskirche.
Prächtige Details in der Stiftskirche.
Dankte allen für den leidenschaftlichen Einsatz für ein herausragendes musikalisches Erlebnis: Chorleiter Urs Lütolf.


Text und Bilder: Karl Heinz Odermatt




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