Steuergelder nicht zum Fenster hinauswerfen
Die Gemeinde Beromünster muss einen hohen Millionenbetrag bezahlen, wenn die Initiative zur willkürlichen Auszonung der Schlössli Höchi am 12. März angenommen wird. Die Initianten haben auf ihrem Initiativebogen zwar auf die Kostenfolge bei einer Annahme hingewiesen, ohne jedoch einen hohen Millionenbetrag zu nennen. Unsere Gemeinde ist finanziell nicht auf Rosen gebettet. Beromünster kann es sich nicht leisten, Millionen von unseren Steuergeldern zum Fenster hinauszuwerfen. Das ist sich unser Gemeinderat sicher auch bewusst. Unsere grosse Gemeinde hat in den nächsten Jahren wichtige Aufgaben umzusetzen und zu finanzieren. So warten der Turnverein und auch die Schulen beispielsweise seit über 10 Jahren auf eine Dreifachsporthalle. Wir wollen für die Realisierung nicht auf den «Sankt-Nimmerleins-Tag» vertröstet werden. Es ist die Pflicht von uns Bürgerinnen und Bürgern, mit den Steuergeldern verantwortungsvoll und sorgsam umzugehen. Brandgefährliche Hauruckübungen haben in Beromünster keinen Platz. Wir stimmen NEIN zu dieser abenteuerlichen Initiative.
Marlis und Beat Amrein, Beromünster