Sternsingen Beromünster/Gunzwil: Ein Leuchten in 220 Kinderaugen (mit Bildergalerie)
Die lange Tradition des Sternsingens wurde im Michelsamt auch in diesem Jahr hochgehalten. Der Anzeiger Michelsamt war bei der Aussendung von 220 Kindern in Beromünster und Gunzwil hautnah dabei.
Pater Bruno Oegerli sagte bei der Aussendung: «Da war kein reicher König. Gottes Sohn wurde in armseliger Umgebung in einer friedvollen Situation geboren. Seit dem 7. Oktober ist in Bethlehem Krieg. Die Menschen leiden. Die Salesianer Don Boscos sind vor Ort seit längerer Zeit vertreten, die Lage dort ist schlimm.»
Die Aussendung war feierlich, würdig und dank dem Gesang der Kinder sehr lebendig. Die Vorfreude der 3. bis 6. Klässler auf die Besuche in den Häusern war mit Händen zu greifen. Überall wurde auch musiziert, dank dem grossartigen Einsatz von Lehrpersonen und Freiwilligen erfüllte Musik und Gesang schon den Platz vor der Kirche St. Stephan, dann auch die Stiftskirche als stimmungsvoller Höhepunkt und auch alle Quartiere. Mini-Konzerte machten viel Freude, und der Segen wurde in alle Häuser gebracht. Auch ein nicht wegzudenkender Besuch ist jener im Alters- und Pflegeheim Bärgmättli.
«Ein stimmungsvoller Höhepunkt war wiederum das Sternsingen einer Gruppe in der Stiftskirche. Es erreicht die Herzen an ihren tiefsten Punkten. Die Akustik und die durchaus fromme Stimmung sind wunderbar. Ein rundum gelungener Anlass von Schule, Kirche und freiwilligen Helfer:innen. So lebt eine Gemeinde», sagte Antonia Schärli-Egli, die sich seit vielen Jahren mit Herzblut für den Anlass engagiert.
Die Sternsinger wurden alle an einer «Station» mit Tee/Punch und einem kleinen Imbiss beglückt. Die grosszügigen Gastgeber: Familie Sommer, Chappelhof; Familie Abplanalp, Oezligen; Familie Bättig, Schlössliweg; die Salesianer Brüder, Don Bosco.
Und jedes Jahr laufen pro Gruppe zwei Begleitpersonen mit und kündigen die Sternsinger an. Dieses Jahr im Einsatz waren: Martina Roos, Denise Renggli, Monika Dörig, Petra Hofmann, Sybille De Bastiani, Yvonne Landolt, Simone Marbot und Andrea Galliker.
Anschliessend gab es für alle Kinder, vom Pfarreirat organisiert, einen Spaghetti-Plausch im Pfarreiheim bzw. ein Sandwich in Gunzwil. Es war spürbar, dass Freude verbreiten auch selber riesige Freude macht. So wurde von schönen Begegnungen berichtet und auch Anekdoten ausgetauscht. Ein Schüler durfte ganz kurzfristig die Rolle des Königs übernehmen und war entsprechend nicht textsicher bei den ersten Besuchen. Dank der starken Gruppendynamik und Hilfe der anderen ging es dann aber immer besser.
Auf dass wir das Licht und den Segen weitergeben, nicht nur beim Sternsingen. Generationenübergreifendes «Licht schenken» tut auf alle Seiten gut und sollte mehr Platz haben in unserem Alltag.
Auch in Neudorf, Schwarzenbach, Rickenbach, Pfeffikon, Eich und Hildisrieden waren die Sternsinger in den letzten Tagen unterwegs. Die Berichterstattung dazu mit den besten Bildern je Gemeinde auf den Fokusseiten 2/3 sowie via QR-Codes auf michelnews.
Text und Bilder: Karl Heinz Odermatt