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Stangen, Wedel und verhülltes Kreuz

Viele Erwachsene, Jugendliche und Kinder haben sich am Palmsonntag auf dem Kirchenvorplatz eingefunden, um des Einzuges Jesu in Jerusalem zu gedenken.

Pracht, Kraft und Symbolik: Stechpalmzweige auf der Kirchentreppe Rickenbach.

Kunstvolle Palmstangen, Palmwedel und zurechtgeschnittene Palmzweige zeugten eindrücklich von diesem denkwürdigen Sonntag. Ministranten mit dem verhüllten Kreuz, Chorherr Stefan Tschudi und die Erstkommunikanten mit kleinen Palmsträusschen betraten dann in eindrücklicher Weise den Kirchenvorplatz.

Chorherr Tschudi begrüsste herzlich die Gläubigen und dankte für die sichtbaren Zeichen zum Palmsonntag. Palmzweige sind Ausdruck und Sinnbild für das Leben, sagte er. Das verlesene Evangelium verkündete den feierlichen Einzug Jesu in Jerusalem, wo die Leute mit Palmzweigen und Hosanna Rufen Jesus empfingen.

Vor dem Einzug in die Kirche segnete und besprengte Chorherr Tschudi die Gläubigen und ebenso die Palmgebinde mit Weihwasser. Die in der Kirche vorgelesene Leidensgeschichte zeigte dann nichts mehr von den Hosanna-Rufen, sondern ans Kreuz mit ihm, wurde geschrien. Passion, Karwoche, Karfreitag sind für viele Menschen auch bei uns und weltweit immer wieder bittere Tatsache.

Palmzweige mit ihrem wunderbaren Grün können da vielleicht etwas Hoffnung und Zuversicht verbreiten. So wurden in den Fürbitten, auch von Erstkommunikanten vorgetragen, verschiedene Anliegen vertrauensvoll auf den Altar gelegt. Nach dem Schlusslied und dem Segen wurden die Palmstangen, Palmgebinde oder auch nur ein Palmzweig mit nach Hause genommen. Diese sind jetzt eine Zierde vor den Häusern oder ein Schmuck am Kruzifix, oftmals bis zum nächsten Palmsonntag.

zvg





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