Spitzenschwinger in der Arena
Am Wochenende des 27. und 28. April wird Hochdorf zum Hotspot der Schwingerszene. Der Schwingklub Oberseetal organisiert bei den Schulhäusern Arena und Central zum achten Mal den Seetaler Schwinget und zum 26. Mal den Seetaler Nachwuchsschwinget. Nebst Spannung auf den Plätzen, gibt es auch in diesem Jahr vieles daneben zu entdecken.
Ende April trifft eine Auswahl der Innerschweizer Schwingerschar beim Rangschwinget des Oberseetaler Schwingklubs, in diesem Jahr turnusgemäss in Hochdorf. Nebst den «grossen Bösen» am Sonntag, sind dies rund 250 Jungschwinger am Samstag. So darf man sich auf ein abwechslungsreiches und energiegeladenes Wochenende freuen.
Jodelklänge bereits am Sonntagmorgen
Musik gehört genauso zum Schwingen, wie der Duft frischen Sägemehls. Ein Schwingfestbesuch ohne Jodel- Alphorn- und Schwyzerörgeliklänge, ist kein richtiger Besuch gewesen. Das ist auch dem organisierenden OK ein Anliegen. Deshalb gibt es am Samstag, im Anschluss an die Preisvergabe an die besten Nachwuchsschwinger, einen Unterhaltungsabend mit dem bekannten Örgelitrio Britschgi, einer unterhaltsamen Bar und feinstem Essen aus der Festküche. Am Sonntagmorgen um 09.30 Uhr geht es unter anderem musikalisch weiter. Die Jodlermesse mit dem Jodelclub «Echo vom Seetal» wartet auf dem Festplatz auf.
Spannendes Teilnehmerfeld erwartet
Im Anschluss an die Messe starten die Aktivschwinger mit der Arbeit. Erwartet werden über hundert Schwinger aus der ganzen Innerschweiz und dem Gastklub Zäziwil. Da 2024 seit vielen Jahren am Sonntag des Seetalerschwinget schweizweit kein Kranzfest stattfindet, erwartet das OK ein starkes Teilnehmerfeld. Während dem ganzen Wochenende gilt auf dem ganzen Areal freier Eintritt. Die Festwirtschaft wartet mit bodenständigen und leckeren Speisen und verspricht jederzeit ein passendes Getränk – ob auf dem Festbank oder der Zuschauertribüne. Grund genug, Schwingfestluft vor der Tür zu geniessen. Näher ran, kommen sie nirgends sonst. Der organisierende Schwingklub Oberseetal freut sich auf ihren Besuch.
Patrick Wicki