Spendenanlass #VereintFürFrieden: Grosse Solidarität mit der Ukraine - Reaktionen und Einordnungen
Hilfsgüter für die Ukraine: Der FC Gunzwil, die Fritigsfrönde Möischter und die Feuerwehr Michelsamt luden am Samstag zum Materialsammeln beim Feuerwehrlokal Gunzwil ein. Der Michelsämter hat in Erfahrung gebracht, wie es dem Lastwagen auf der weiteren Reise ergangen ist, und was weitere Verantwortliche der Aktion sowie Silvia Zimmermann von Parasolka dies nun einordnen.
Der Lastwagen, der danach direkt in die Ukraine losfuhr, war von 9 bis 11 Uhr vor Ort. Warme Kleider, Matratzen, Schlafsäcke, Decken, Isomatten, Stromgeneratoren, medizinische Geräte und sechs (!) Holzöfen wurden eingeladen, bis der Lastwagen total voll war.
Silvia Zimmermann vom Verein Parasolka sagte am Mittwochabend:
«Der Lastwagen ist zum Glück gut in der Ukraine angekommen. Unsere Partnerorganisation CAMZ in der Ukraine hat das Material bereits grob gesichtet, wurde jedoch wegen Stromausfällen immer wieder unterbrochen. Sie haben sich herzlich bedankt: Die Güter sind ist hochwillkommen.»
Armin Dörig, der Feuerwehrkommandant, sagt:
«Wenn Vereine, Organisationen und die Bevölkerung zusammen stehen, kann Grossartiges bewirkt werden. Dies hat sich nun wieder eindrücklich und emotional gezeigt. Mit vereinten Kräften konnte ein 40-Tönner voll mit Hilfsgütern auf die lange Reise geschickt werden. Dies erfüllt mich als Kommandant einer Notorganisation mit Stolz.»
Samuel Stocker, der Präsident des FC Gunzwil, sagt:
«Es zeigt sich, dass mit vereinten Kräften in kürzester Zeit ein toller Anlass auf die Beine gestellt werden kann und viele aus der Bevölkerung mit Material- und Geldspenden ihren Teil zum erfreulichen Ergebnis beigetragen haben. Speziell freut mich, dass auch die Feuerwehr dabei war. Das Verhältnis zwischen FC und Feuerwehr war aufgrund des knappen Platzangebots auf dem Areal nicht immer optimal. In den letzten Jahren hat sich dies aber vor allem dank fairem Umgang und gegenseitigem Verständnis massiv verbessert. Wir helfen wir uns mittlerweile sogar bei Anlässen aus und organisierten nun, alle gemeinsam, einen erfolgreichen Spendenevent. Sozusagen ein Happy End, bevor sie dann bald in ihren langersehnten neuen Stützpunkt unter der Dreifachturnhalle einziehen können.»
Ja, Solidarität verbindet, Helfen macht Freude!
Mehr dazu auf Seite 1 und 5 des aktuellen «Michelsämters» und natürlich auch auf Michelnews. Stay tuned!
Text und Bilder: Karl Heinz Odermatt