Sekundarschule Rickenbach: Clean-Up-Day sensibilisiert ganz konkret für die Umwelt
Bei bestem Wetter und angenehmen Temperaturen machten sich die Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen mit ihren Fahrrädern auf den Weg zur Knabenrüti-Hütte. Dort wurden sie herzlich von Vertretern der Jagdgesellschaft sowie des Revierkommissionspräsidenten und des Abteilungsleiters für Natur, Jagd und Fischerei bei der Dienststelle Landwirtschaft und Wald (lawa) begrüsst.
Die Jäger erläuterten den Zweck der Verbiss- und Fegeschütze und betonten die Bedeutung dieser Massnahmen für die Waldhege, um die Lebensgrundlage des Wildes zu sichern. Ohne Verbiss und Fegeschütze könnte der Wald nur schlecht wieder aufgeforstet werden. Die Schülerinnen und Schüler verfolgten die Erklärungen gespannt und waren erfreut, sich an dieser wichtigen Arbeit zu beteiligen. In Gruppen aufgeteilt, begannen die Lernenden unter Anleitung von Lehrkräften und Jägern mit ihren Aufgaben.
Die Zusammenarbeit zwischen Schule und Jagdgesellschaft weckte besonders das Interesse von Peter Ullmann, dem Leiter der Abteilung für Natur, Jagd und Fischerei, der von Lukas Suter, dem Obmann des Jagdreviers Rickenbach-Pfeffikon, begleitet wurde. Normalerweise geht er mit auf die Jagd, fand aber, dass unsere Umsetzung des Clean-Up-Days ein spannenderes und ungewöhnlicheres Konzept sei, welches er an diesem Tag bevorzuge.
Nach getaner Arbeit kam bei Jägern und Schülerinnen und Schülern gleichermassen der Hunger auf. So genossen alle das Mittagessen, das von der Real-Korporation Pfeffikon gesponsert wurde. Frisch gestärkt ging es am Nachmittag wieder an die Arbeit.
Während eine Gruppe im Wald arbeitete, engagierten sich die anderen Sekundarschülerinnen und -schüler im Rahmen des Clean-Up-Days, um die Strassenränder rund um Rickenbach von Müll zu befreien, der in die Felder geworfen worden war. Schnell entwickelte sich aus dem Sammeln ein Wettbewerb, bei dem die Schüler versuchten, möglichst viel und möglichst spektakulären Abfall zu finden. So wurden zahlreiche Zigarettenstummel, Dosen, PET- und Glasflaschen sowie ungewöhnliche Fundstücke wie Scheibenwischer, Strohsterne und Teile von Schlitten eingesammelt. Einige Autofahrer, die die Aktion beobachteten, hielten an und lobten die Arbeit der Schülerinnen und Schüler, was zu grosser Zufriedenheit über die geleistete Arbeit führte. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön für die gelungene Zusammenarbeit mit den vielen beteiligten Organisationen an diesem lehrreichen und arbeitsreichen Tag.
Text: Markus Kottmann, Bilder: zvg