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Vereinsleben

Schwebend hoch zum Sonnenaufgang

Um dieses Farbenspektakel zu erleben muss man früh raus, aber es lohnt sich: Unterwegs in die Innerschweiz zum Sonnenaufgang auf dem Stanserhorn.

Der erste Sonnenstrahl zeigt sich um Punkt 6.23 Uhr.

Um vier Uhr aus den Federn, in stockdunkler Nacht losfahren, leere Autobahn. Nach dem Check-in in der Talstation in Stans kommt Nostalgiefeeling auf, wenn man in der Standseilbahn um 5.15 Uhr langsam losrattert Richtung Chälti. Die Luft ist lau an diesem Mariahimmelfahrts-Feiertag und man ist glücklich, so früh unterwegs zu sein. In der Zwischenstation wechselts dann zum High-Tech-Feeling, beim Einstieg in die Cabrio-Kabine, wo man auf einer winzigen Wendeltreppe aufs Deck gehen kann. Auf der Plattform mit hohem Geländer, unter freiem Himmel mit dem Wind in den Haaren, ist das nun auch eine Art Himmelfahrt. Ein magisches Feeling. Die Lichter im Talboden entschwinden, die Sterne am Himmel leuchten zwischen den Wolken und im Osten verheisst ein schmaler roter Streifen, dass der Sonnenaufgang auch tatsächlich zu sehen sein wird. «Bähnler» Walter Brand begrüsst die Passagiere sympathisch, wünscht ihnen einen schönen Morgen und weist sie auch gleich auf die Vorzüge des Bergrestaurants hin. Rundum Genuss und Zufriedenheit, das ist jetzt garantiert. Oben auf dem Berg verteilen sich die Leute schnell zu ihren Lieblingsplätzen auf der Plattform, dem Rundweg, bei den Murmeltieren, im Drehrestaurant oder ganz oben auf dem Gipfel auf 1898 Metern über Meer.

Sonnenaufgänge zu beschreiben ist eigentlich sinnlos. Man muss sie selbst erleben. Am 15. August taten es auf dem Stanserhorn viele und genossen ein einzigartiges, lang andauerndes Farbenspektakel zwischen Himmel und Erde, und beim ersten Sonnenstrahl um Punkt 6.23 Uhr gingen sehr viele Handys in die Höhe.

Highlight im Blickfang: Der Sonnenaufgang vom 15. August bot ein prächtiges Farbenspiel.   (Bild: Merlin Koch)



Unverändert beliebt, der Ausflug aufs Stanserhorn. Nur die Preise sind nicht mehr wie früher.
 «Cabrio-Bähnler» Walter Brand hat einen luftigen Arbeitsplatz.
Fast wie Schweben: In der Cabrio-Bahn gleitet man über die Masten hinweg. Freiluft-Blick hinunter nach Stans. 

Text und Bilder: Ursula Koch-Egli




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