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Schule Beromünster auf Theaterbesuch in Luzern: Shakespeare auf der Primarstufe?

Wer kennt sie nicht, die gelben, kleinen Reclam-Büechli, welche uns in der Schule die Weltliteratur näherbrachten.

Ein tolles Erlebnis: Der Besuch einer Aufführung von «Ein Sommernachtstraum» bei der Villa Schröder auf Tribschen. 



Die einen haben sie geliebt, die anderen haben sie auf den Mond gewünscht. Gelesen haben die 5./6. Klasse b ein solches Heftchen zwar nicht, aber die Klasse von Marcel Flury besuchte in Luzern das Freilichtspiel. Hier konnten Sie die freie Inszenierung von William Shakespeares Sommernachtstraum live miterleben. Vor dem Stück hatten sie die Gelegenheit auch hinter die Kulissen des Theaters zu schauen.

In Shakespeares Komödie «Ein Sommernachtstraum», entstanden zwischen 1595 und 1598, geht es um die Liebe. Im Zentrum des Stücks stehen vier junge Athener. In dieser Komödie verschmelzen Traum und Wirklichkeit: Während am Tag die Vernunft das Zepter führt, finden nachts die unterdrückten Gefühle und Triebe ihren Ausdruck. Ob dieser Klassiker auch heute noch Kinder begeistert, können Sie direkt von den Kindern erfahren:


Teo: «Ich fand es toll, einmal hinter die Kulissen zu schauen und zu sehen, was es alles braucht für ein Theater. Die Anordnung der Zuschauer war speziell, sie war wie beim Zirkus.»

Jenny: «Auf der Bühne gab es ein Baumhaus, eine kleine Band mit drei Frauen und einen Holzsteg.»

Alena: «Wir durften die Bühne anschauen, konnten die Schauspieler:innen beobachten beim Aufwärmen sowie die Maske und Umkleideräume betrachten. Im obersten Bereich waren der Strom, Licht und Ton.»

Lian: «Mir ist aufgefallen, dass es gefühlt je vier Ersatzkostüme gibt.»

Nina: «Schon am Anfang des Theaters hat es begonnen zu regnen. Zum Glück haben wir Regenmänteli bekommen. Mir hat die Szene mit den zwei Mädchen am besten gefallen, weil sie sich gestritten haben. Sie stritten sich um zwei Jungs.»

Nicola: «Am Anfang war es noch nicht so spannend, aber mit der Zeit wurde das Theater immer spannender und lustiger.»

Vittorio: «Wir kamen erst um 23.30 Uhr nach Hause und ich schlief sofort ein.»


Shakespeare hat also auch heute noch die Kinder begeistert und wir danken an dieser Stelle noch einmal allen, die für dieses tolle Erlebnis einen Beitrag geleistet haben. Vor allem den Eltern, die uns nach Luzern fuhren, und Herrn Flury, dass er dies überhaupt ermöglicht hat.


Gehört diesen Sommer bisher zur Standardausrüstung: Regenpellerine auch beim «Sommernachtstraum».


Text: Guido Paffrath, Bilder: zvg




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