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Schmudo im Flecken – ab jetzt wirds nur noch besser!

Konfettikanonen, Guuggerschränze und «fleckendeckend» bombastische Stimmung: Die fünfte Jahreszeit macht ab sofort zünftig Betrieb im ganzen Michelsamt. Nach dem Startfurioso laden überall Bälle, Beizen, Kinderfasnachten und schrägen Feiern. Die Redaktion folgte ihrer eigenen Empfehlung: «Abtauchen und rein ins Getümmel». Hier brandaktuell alle relevanten Impressionen, News und Sujets aus Möischter: Rüüdig! 

Es ist Fasnacht! Mit dem Auftritt von einem Dutzend Guggenmusiken, die vor grossem Publikum auftraten hat die fünfte Jahreszeit endgültig begonnen. Wer lange feiern will, muss früh aufstehen. So brachten sich denn vor dem eigentlichen Start im Flecken rundum die Guggenmusiken zur Tagwache in Position. Der eine oder andere Schranz wurde schon dabei in den Flecken geweht. Schlag neun Uhr eröffneten die Beromüügger Möischter als Gastgeber die Fasnacht offiziell mit der obligaten Konfettifontäne. Ab dann stieg die Stimmung, das Niveau sank allerdings nicht wesentlich und entgegen der Wetterprognose – Regen fiel nicht – wurde der Anlass doch zum feuchtfröhlichen Happening. Die Türen der Festwagen standen schon längst offen, die Rasenmäher-Gäng nahm oben im Flecken ihre Bar in Betrieb. Es roch nach Kafi-Schnaps, Bierflaschen wurden gezückt, Becher gefüllt. Das Gedränge wurde grösser und mit gut gepolsterten Ohren bestiegen die Nachwuchsfasnächtler die Schulter der «Aktiven» und konnten so das Geschehen mitverfolgen.

Über die Stränge schlagen – aber Achtung, Ordnungshüter!

Ein um die andere Guggenmusik bestieg die Bühne: Die Bogeteguugger aus Rickenbach, die Högerlis aus Römerswil, die Joggumusig aus Neudorf und wie sie alle heissen. Einen grossen Applaus erntete die Guggenmusik aus Auckland, Neuseeland, die heuer einmal mehr angereist ist um das Fasnachtsgeschehen Down Under (durcheinander …oder ähnlich) zu bringen.

Wo über die Stränge geschlagen wird, tauchen bald auch die Ordnungshüter auf.  Die Parkplatz-Ranger kamen in Fahrt. Sie brachten Parkzeit-abgelaufen-Zettel in Umlauf und machten die interessierte Menge darauf aufmerksam, welche Auswirkung das auf den Kafi-Preis haben wird. Wohl deshalb liess es auch manch eine Fasnächtlerin beim Bier bewenden. Man wird jedenfalls im ganzen Michelsamt die nächsten Tage freimütig ins Motto der unverwüstlichen Oelibrönner einstimmen, auf deren Rückenpartie prangt heuer der Slogan: «Just can’t get en aff». Frohe Fasnacht!

Martin Sommerhalder, Bilder: mars / kho / uke






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