Samichlaus in Rain: Leuchtende Kinderaugen und manche Anekdote (mit Bildergalerie)
Auch in Rain war der Samichlaus dieses Jahr wieder unterwegs. Der urtümliche Brauch wird in Rain vortrefflich und sehr traditionell organisiert, seit vielen Jahren vom ChlausveRain.
2017 wurde der ChlausveRain gegründet und organisiert seither ehrenamtlich den Samichlausbrauch in Rain. Nach der damaligen Auflösung des Jugendvereins JumaJuka war es den Gründern ein Anliegen, den Samichlausbrauch in Rain zu erhalten und vielen Rainern und Rainerinnen eine Freude zu bereiten. Fabian Emmenegger, Luzia und Franziska Suter, Angela Krummenacher, Manuel Estermann und André Muff, Jan und Tom Estermann sowie Joel Hegner bilden das Kernteam, dazu viele freiwillige Helferinnen und Helfer, die einen tollen Zusammenhalt untereinander haben und nach den Einsätzen immer noch etwas zusammensitzen, manchmal auch länger, und die Chlauszeit zelebrieren.
Nach dem feierlichen Einzug am Samstag mit den Rainer Trychlern und der gemütlichen Schmutzlibar, die ein grosser Erfolg war, ist der Samichlaus mit seinem Gefolge seit Sonntag bis am Mittwoch zu den Familien unterwegs und sorgt für leuchtende Kinderaugen. Schmutzlis, die leidenschaftlich Brämi verteilen, mit Gaben schwerbeladene Dienerinnen, der imposante Chlaus und der Knecht Ruprecht waren denn auch startklar für die Besuche bei den Familien, wo sie sehnlich erwartet wurden. Nach den Besuchen gab es manche Episode und Anekdote zu erzählen. So sagte etwa ein kecker Siebenjähriger auf die Frage, was er mal werden wolle: «Ich werde mal Bundesrat!» Für eine echte Jugendvertretung wäre also endlich gesorgt...
Text: Karl Heinz Odermatt, Bilder: zvg