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Regierungsratswahlen: Konkordanz kontra Persönlichkeitswahlen

Konkordanz in der Regierung bedeutet eine angemessene Vertretung aller relevanten politischen Kräfte. Mit andern Worten ein anteilsmässiges Abbild aller grossen Parteikräfte des Parlaments und somit der Bevölkerung. Dieses Modell der föderalen Schweiz hat sich nicht nur auf Bundesebene bewährt, sondern zeigt auch Erfolg auf kantonaler Ebene. Wenn die wichtigen Akteure, sprich die grossen Parteien des Parlaments, d.h. CVP (32 Sitze), SVP (27), FDP (22) und SP (19) in der Regierung eingebunden sind, sind getroffene Entscheidungen der Regierung breiter abgestützt, akzeptierter und mehrheitsfähiger. Grüne mit 12 Sitzen und die GLP mit 8 Sitzen sind für die Mehrheiten Bildung dann weniger gewichtig. Das haben wir im Parlament mit der SVP von 2007–2015 und seit 2015 mit der SP deutlich erfahren. Die im Regierungsrat nicht vertretenen Parteien überfluteten das Parlament mit grossteils unnötigen Vorstössen, ja, sie blockierten geradezu und verhinderten vorwärtszugehen.

Auch die Meinungen der Bevölkerung sollen aus demokratischer Sicht und staatspolitischer Vernunft möglichst anteilsmässig in der Regierung abgebildet sein. Das fördert Akzeptanz und Verständnis.

Die Persönlichkeit, ein anderes wichtiges Kriterium: berufliche und politische Erfahrungen zählen, lösungsorientiert, kompromiss- und führungsfähig sollte sie sein, klar, offen und umgänglich, integer und mit guten Leumund ausgestattet, um nur Grundlegendes zu erwähnen. Ausgenommen Fakten für Bürgerinnen und Bürger kaum überprüfbar. Ich hatte das Glück, den drei Favoriten im Parlament als Kantonsrätin begegnet zu sein und mit ihnen während etlichen Jahren zusammengearbeitet zu haben – als Mitglied einer anderen Fraktion. Alle drei verfügen  nach obigen Kriterien über die notwendigen Kompetenzen und Fähigkeiten für das Amt als Regierungsrat bzw. Regierungsrätin.

Die SVP hat gelernt und präsentiert auch mit Armin Hartmann wieder einen Kandidaten nach obigen Kriterien.

Die SP des Kantons Luzern hat ihren grossen Fehler von 2015 korrigiert und nominierte 2023 mit Ylfete Fanaj eine Kandidatin, welche auch alle oben aufgeführten Kriterien erfüllt. Trotz klarer politischer Haltung und konkreten Vorstellungen dogmatisiert noch polemisiert noch polarisiert sie, sondern sucht konsensorientiert und kompromissfähig nach Lösungen.

Ja, die SP und ihre Vertreterin denkt links – aber – verlässlich links und – berechenbar. Für eine bürgerliche Regierung problemlos zu verkraften und folglich für KMUs nicht gefährlich.

Aufgrund dieser Überlegungen und unter Einbezug beider Aspekte, nämlich Persönlichkeit und Konkordanz, empfehle ich Ihnen für die Wahl in den Regierungsrat am 14. Mai Armin Hartmann (SVP) und Ylfete Fanaj (SP).

Angela Pfäffli, Grosswangen, Alt Kantonsrätin FDP.Die Liberalen
KMU Unternehmerin im Gesundheitsbereich




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