Skip to main content Skip to page footer

Pfarrei Rickenbach: Die Pfarrei St. Margaretha feierte ihre Kirchenpatronin

Wunderbare Blumengestecke zierten den Altarraum und den linken Seitenaltar mit der im «alten» Kirchturm eingebauten Marienstatue und der Margrethenstatue auf diesem Altar: Am Sonntag, 7. Juli, feierte die Pfarrei St. Margaretha ihre Kirchenpatronin.


Festliche Blumengestecke beim Patrozinium der Pfarrei St. Margaretha.


Auf der Empore stand der Kirchenchor für ihren letzten Singeinsatz im ersten Halbjahr bereit. Gesanglich wurde vom Chor das Patrozinium mit «Jesusliedern» mitgestaltet. Zur Eröffnung der Messfeier erklang von der Empore das Lied: «Du bist der Höchste», während Pater Bruno Oegerli mit Ministranten den Chorraum betrat. Ganz im Sinne der Kirchenpatronin hl. Margaretha gestaltete Pater Oegerli den Gottesdienst.

In seinem Predigtwort erfuhren die Gläubigen dann noch ausführlicher von dieser Heiligen. Margaretha wurde in Antiochia in Kleinasien als Tochter eines Götzenpriesters geboren. Ihre Mutter verstarb früh und so wuchs Margaretha bei einer christlichen Amme zur jungen Frau heran. Margaretha sollte dann auf Geheiss ihres Vaters Aedisius den christlichen Glauben verleugnen. Statthalter Olybrius liess Margaretha dann wegen ihrer Standhaftigkeit foltern, quälen und schliesslich enthaupten.

Margaretha ist Schutzpatronin der Bauern, Ammen, Gebärenden und zählt zu den 14 Nothelfern. Der 20. Juli 284 ist ihr Todestag und Margaretha kann als überzeugendes Vorbild unseres Glaubens dienen, so Pater Oegerli in seinem Predigtwort.

Während der Kommunion erklang von der Empore: «Jesus bleibet meine Freude», und der Inhalt widerspiegelt in etwa die Liebe zu Jesus und die damit verbundene Standhaftigkeit der hl. Margaretha.

Mit Liedern vom Kirchenchor und mit den Gläubigen zusammen gesungen, war das Patrozinium ein erhabener, besonderer und eindrücklicher Gottesdienst.


Als Patrozinium (von lateinisch patrocinium «Beistand») wird die Schutzherrschaft eines Heiligen über eine Kirche bezeichnet. Der Begriff wird im deutschen Sprachgebrauch weitgehend mit dem Rechtsbegriff des titulus ecclesiae «Kirchentitel» gleichgesetzt.

Text und Bild: Maria Hermann-Bürgler




Das könnte Sie auch interessieren