Pegelstand steigt – bisher nicht alarmierend
Das Rückhaltebecken Eichmatt waltet zurzeit seines Amtes. Aufgrund des ergiebigen Regens auf den bereits gesättigten Boden ist der Bach zum unübersehbaren See geworden. Noch ist die Situation aber im grünen Bereich.
Rund zwanzig Stellen hat die Feuerwehr Michelsamt in ihrem Einsatzgebiet im Auge, dann, wenn dies infolge ergiebigen Regens und Hochwassergefahr angebracht ist. So wie das die Naturgefahrenplanung des Kantons vorsieht. Eine solche Stelle ist das Rückhaltebecken Eichmatt, welches vor zwanzig Jahren eingeweiht wurde. Der Pegelstand dort betrug am Montagabend dieser Woche 2,6 Meter. Noch liegt er aber rund zwei Meter unter dem Betonkragen des Durchflusskanals. Weil die Oberfläche des potenziellen Sees mit Ansteigen des Pegels rasant wächst, ist laut Feuerwehrkommandant aber noch viel Rückhaltekapazität vorhanden. Würde der Pegel 8 Zentimeter unter dem erwähnten Kragen stehen, wäre erst die halbe Kapazität erreicht. Insgesamt lassen sich rund 300 000 Kubikmeter Wasser zurückstauen. Naturlich behält man die Situation am Abflusskanal im Auge – das ist auch elektronisch möglich. Anderswo ist die Situation etwas angespannter, die Bäche an der Hauptstrasse in Maihusen und in Mullwil traten teilweise über die Ufer.
Am Montagabend setzte der Regen zwar aus, am Dienstag sind aber bereits weitere Regenfälle angesagt.
Martin Sommerhalder