Optisches und akustisches Highlight zum Jubiläum
Am Sonntag, 26. Oktober, fand in der Kirche Rickenbach ein besonderes Konzert statt: Das 25-jährige Jubiläum der Panflötenkurse an der Volkshochschule Wynental. Bereits nach der Türöffnung füllten sich die Zuschauerbänke und nach und nach wurden auch die letzten Plätze besetzt.
Viele ehemalige Kursteilnehmende, Familien und Musikfreunde waren gekommen, um das Jubiläum zu feiern. Die Bühne war mit Kerzen und Blumen geschmückt. Um 17 Uhr strömten die Panflötistinnen und Panflötisten von allen Seiten auf die Bühne. In eleganten, schwarzen und roten Farben gekleidet, harmonierten sie perfekt mit dem Holz der Panflöten. Einige der Musikerinnen und Musiker trugen zusätzlich rote Accessoires wie Schals, Krawatten und Blumen, was ein weiterer Hingucker war. Nach den ersten Tönen verstummte das Publikum, denn die Panflöten zogen alle in ihren Bann.
Von Country Roads bis Goodbye My Love …
Zu den bekanntesten Liedern des Abends gehörten «Country Roads» und «Goodbye My Love Goodbye», die Jung und Alt gleichermassen kannten. Nach den ersten vier Liedern wurden die Gäste offiziell willkommen geheissen. Danach ging es weiter mit Stücken, die in den Ohren fast schon wie Ferien in den Anden klangen.
In einer weiteren Rede wurde über die Entstehungsgeschichte der Panflötenkurse gesprochen. Die Kurse begannen durch einen Anruf und eine einfache Anfrage, und so entwickelte sich alles weiter. Für grosses Gelächter im Publikum sorgte die Aussage von Werner, der vor 25 Jahren die Kurse leitete. Seine Schüler hätten ihm damals oft gesagt: «Bei dir haben wir gelernt, zu ‘spöize’!» Denn bei der Panflöte ist der Zungenschlag sehr wichtig, um überhaupt einen Ton zu erzeugen.
Gemeinsames Schlussstück
Eine der grössten Herausforderungen für die Lehrpersonen ist es, dass alle Musikerinnen und Musiker dieselbe Note spielen, damit es harmonisch klingt. Umso beeindruckender klangen dann alle Lieder, welche in den Proben präzise abgestimmt wurden. Das Highlight des Abends war, als die Musiklehrpersonen zu dritt ein Stück vorspielten. Sogar die Autoharp kam dabei zum Einsatz, ein harfenähnliches Instrument.
Nach tosendem Applaus stimmte die Gruppe noch eine Zugabe an. Für das letzte Lied luden sie alle Panflötistinnen und Panflötisten im Publikum auf die Bühne ein, um gemeinsam ein Abschiedsstück zu spielen. Nun war die ganze Bühne gefüllt mit Musikerinnen und Musikern. Anschliessend versammelten sich alle Gäste noch im Pfarrsaal zu einem Apéro.
Bilder und Text: Maira Wildoner