Ohne Infrastrukturen kein Tourismus!
Die idyllische Schweiz mit ihren wundervollen Bergen und Seen ist auf der ganzen Welt bekannt. Mit knapp 20 Milliarden Franken Bruttowertschöpfung ist der Tourismus ein wichtiger Wirtschaftszweig der Schweiz mit vielen Arbeitsplätzen. Der Tourismus ist darauf angewiesen, dass er den Gästen die nötigen Infrastrukturen zur Verfügung stellen kann. Durch neue und streng geschützte Schutzgebiete würden z.B. Biketrails, Bergbahnen, Skipisten und Skilifte ausgebremst.
Wieso? Weil die Initiative einen besseren Schutz der Biodiversität fordert, was zur Ausscheidung von vielen zusätzlichen Schutzflächen führen und die Weiterentwicklung der touristischen Infrastruktur erschweren würde. Anstatt der Tourismusbranche Steine in den Weg zu legen, sollte man vielmehr auf eine Zusammenarbeit setzen. Nachhaltiger Tourismus und der Schutz der Natur müssen kein Widerspruch sein. Vielmehr können durch schlaue Konzepte beide Seiten profitieren.
Wir müssen also sehr genau abwägen, wie wir die Natur schützen, ohne den Tourismus auszubremsen. Wer für pragmatische, statt extreme Lösungen ist, sagt deshalb am 22. September ‹Nein› zur extremen Biodiversitätsinitiative.
Hella Schnider-Kretzmähr, Kantonsrätin Die Mitte und Gemeindepräsidentin, Flühli