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Nutzen für alle

Heute mahlen die zahlreichen Akteure im Gesundheitswesen in ihren eigenen Mühlen. Mit der einheitlichen Finanzierung wird die Koordination in der Patientenversorgung gestärkt. Die finanziellen Einzelinteressen treten aufgrund des fixen Finanzierungsschlüssels in den Hintergrund. Damit stehen neu optimale Versorgungsstrukturen und die Gesamtkosten im Fokus.

Die einheitliche Finanzierung bietet eine Grundlage für eine besser funktionierende integrierte Versorgung. Wenn alle Akteure am gleichen Strick ziehen – Ärzte, Therapeutinnen, Spitex, Spitäler, Apotheken und Pflegeheime – dann nützt das insbesondere chronisch kranken Patient:innen. Unnötige Mehrfachuntersuchungen entfallen.

Die einheitliche Finanzierung fördert aber nicht nur die Zusammenarbeit im Gesundheitswesen. Sie sorgt auch dafür, dass die Kosten zwischen Kantonen und Prämienzahlenden fairer aufgeteilt werden. Zudem werden insgesamt Kosten eingespart, bis zu 440 Millionen Franken jährlich.

Von der Reform profitieren also alle: Patient:innen, chronisch Kranke, Pflegebedürftige, Leistungserbringer und Prämienzahlende. Nutzen wir die Chance, den jährlichen Prämienhammer zu dämpfen, das System effizienter zu gestalten und gleichzeitig die Versorgung zu stärken. Deshalb «Ja» zur einheitlichen Finanzierung EFAS.

Heidi Scherer, Meggen,
Kantonsrätin FDP.Die Liberalen




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