Skip to main content Skip to page footer

«Nein» zur Biodiversitätsinitiative

Als Visionär und Naturschützer möchte ich kurz darlegen, weshalb ich zur Biodiversitätsinitiative «Nein» sage. Die Erfahrungen mit den staatlichen Behörden seit das Vogelmoos im Amphibienschutz von nationaler Bedeutung ist, sind so negativ, darüber könnte ich ein Buch schreiben. Da wird sogar Naturschutz verhindert! Unnötige Expertisen über Expertisen werden verlangt, Geld für fragliche, unnötige Aufträge verschwendet und die sinnvolle Bewirtschaftung verhindert. In den Wäldern passierte eine zum Teil sehr gute Vernetzung mit Weiherbau, aber weil Geld im Überfluss vorhanden, wurde zum Nachteil des Waldes weit übertrieben.

Mit dem Beitrag «Schlagopferzahlen deutlich unterschätzt»  in der Zeitschrift «Ornis» von BirdLife Schweiz sind meine Bedenken betreff Vögel und Windanlagen nun auch wissenschaftlich belegt! Stefan Greider schreibt dort: «Mit der Suche nach Schlagopfern an Windenergieanlagen wird das Risiko der Turbinen für Vögel und Fledermäuse abgeschätzt. In einer zweijährigen Studie in Norwegen wurde gezeigt, dass selbst bei sehr häufigem Absuchen der Umgebung eines Windrads und mit spezialisierten Hunden nur rund ein Viertel der tatsächlichen Schlagopfer gefunden wird. Um die Fundrate zu ermitteln, wurden im Umkreis um eine Turbine tote Vögel mittels einer Drohne platziert. Danach wurden die Kadaver von Menschen und Hunden gesucht. Die Erkenntnis: Vor allem die Kleinvögel wurden mit unter einem Fünftel Wiederfunden massiv unterschätzt. Zudem wurde gezeigt, wie wichtig ein hohes Suchintervall ist, da die Fundwahrscheinlichkeit gerade bei Kleinvögeln sehr schnell abfällt. Einer der Gründe ist, dass Beutegreifer rasch zur Stelle sind und die toten Vögel entfernen. Neben Kollisionen können Windenergieanlagen auch andere Effekte auf die Biodiversität haben. Auf die direkte Zerstörung von Lebensräu- men beim Bau folgt oft eine Verschlechterung der Lebensräume z. B. durch ausgebaute Zufahrtsstrassen, Zunahme von Störungen, Lärm etc. Die Förderung erneuerbarer Energien ist unerlāsslich, aber sie darf nicht auf Kosten der Biodiversität gehen. Bei der Windenergie ist vor allem die Standortwahl entscheidend.»

Josef Kaufmann, Neudorf




Das könnte Sie auch interessieren