Nachgefragt beim «Duo Full House»: «Wenn wir nicht im Tessin wohnen würden, wär das Michelsamt sicher eine Option»
Der umjubelte Auftritt des Duos Full House am Chommerbuebe-Event wirkt bei vielen begeisterten Michelsämtern noch nach. Deshalb hat der «Michelsämter» bei Gaby Schmutz und Henry Camus nachgefragt, was ihnen von unserem Volksstamm und unserer Gegend besonders in Erinnerung geblieben ist.
Was ist euch von dem umjubelten Auftritt in Beromünster speziell in Erinnerung geblieben?
Dass an den Stellen, wo gelacht wurde, und es waren sehr viele, so lange gelacht wurde, dass wir immer mit dem nächsten Gag «warten» mussten. Und dass die Show so gute zehn Minuten länger war als sonst.
So haben die Michelsämter noch mehr Duo Full House fürs Geld erhalten... Und wie habt ihr die Zusammenarbeit mit den Chommerbuebe erlebt?
Sehr angenehm und lustig, wir haben sonst nie ein so grosses Empfangskomitee, welches ausladen hilft, uns Kaffee macht und uns mehrmals fragt, ob wir noch etwas brauchen. Auch die Deko fanden wir total stimmig. Es war auch spannend, dass die Chommerbuebe nach dem Einrichten sich zusammensetzten und mit dem Apéro begannen, so dass wir sie irgendwann bitten mussten leise zu sein, weil wir sonst den Soundcheck nicht machen können...
Was habt ihr von Beromünster und vom Michelsamt mitbekommen?
Leider nicht viel, weil wir nachts noch zurückgefahren sind. Aber bei der Hinfahrt haben wir es sehr genossen durch diese wunderschöne, sanfte Hügellandschaft zu fahren. Also, wenn wir nicht im Tessin wohnen würden, dann wäre das Michelsamt sicher eine Option!
Was möchtet ihr sonst noch sagen?
Wenn unser Auftritt noch nachwirkt und in Erinnerung bleibt, dann ist das doppelt schön, auch uns wird er in bester Erinnerung bleiben. Manchmal gibt es Auftritte, wo irgendwie alles stimmt und zusammenkommt, dass es dann fast magisch wird.
Zu den Chommerbuebe: Weiter so! Und zum Publikum: geht weiterhin an diesen einzigartigen Anlass, aber auch sonst vermehrt ins Theater, wir Künstler brauchen euch!
Interview und Bild: Karl Heinz Odermatt